iHumboldt ForumMitte
Feministische Stimmen zu Krieg und Gärten: Kunst, Fotografie und Interviews über weibliche Solidarität über Grenzen hinweg und die heilende Kraft von Gemeinschaftsgärten.
Ein Baum in einem Kräutergarten mit Heilpflanzen in Neukölln trägt den Namen von Jina Amini. Der Garten Hevrîn Xelef liegt auf dem wiedergenutzten Gelände des Neuen St.-Jacobi-Friedhofs. Flamingo, ein Berliner Netzwerk für geflüchtete Frauen, betreibt ihn seit 2019. Aus diesem Garten ist dieser Raum hervorgegangen.
Im Raum „Bilder von Berlin“ von BERLIN GLOBAL erwartet Sie ein ausladender schwarzer Maulbeerbaum – eine Skulptur von Ela Pour. Elf Gesprächspartner*innen teilen Erinnerungen, Gefühle und ihr Wissen über Pflanzen; die Ethnomusikologin Yalda Yazdani hat ihre Stimmen musikalisch in Szene gesetzt. Fotografien zeigen den Garten in Neukölln und Jinwar, ein Frauendorf im Nordosten Syriens. Der Titel bedeutet auf Kurmandschi und Farsi „Der Maulbeerbaum“.
Der Raum ist Teil des Open-Space-Programms: BERLIN GLOBAL überlässt solche Räume Berliner Gruppen. Er besteht aus einem einzigen Raum und ist im 9-Euro-Ticket für BERLIN GLOBAL enthalten; ermäßigter Eintritt ist frei. Die Texte sind auf Deutsch und Englisch, der Raum ist stufenlos zugänglich. Buchen Sie online oder an der Kasse im Foyer; letzter Einlass ist um 17.30 Uhr.
Der schwarze Maulbeerbaum
Entdecken Sie in der Mitte des Raums die ausladende Baumskulptur. Ela Pour hat sie so gestaltet, dass sie zugleich Zerbrechlichkeit und Stärke, Trauer und Hoffnung in sich vereint.
Die Interviews
Elf Gesprächspartner*innen aus dem Projekt teilen Erinnerungen, Gefühle und ihr Wissen über Pflanzen – begleitet von Yalda Yazdanis Sounddesign.
Fotografien aus Neukölln und Jinwar
Philip Leuterts Fotografien des Kräutergartens Hevrîn Xelef hängen neben Anuscheh Amir-Khalilis Aufnahmen des Frauendorfs Jinwar im Nordosten Syriens.
Sie möchten eine ganze Ausstellung sehen: Dies ist ein einzelner Raum in BERLIN GLOBAL, in dessen Mittelpunkt eine Skulptur steht.
Das Museum empfiehlt den Besuch ab 12 Jahren. In den Interviews geht es um Erfahrungen mit Krieg, Gewalt und Verlust.
iDDR Museum
iAltes Museum
iDeutsches Historisches Museum