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Zum 100-jährigen Bestehen der Gesellschaft für Ostasiatische Kunst zeigt die Ausstellung Werke aus den Museumsbeständen und Leihgaben, darunter ein japanisches buddhistisches Gemälde aus dem 18. Jahrhundert.
1783 malte Kōda Ryōkō Suenobu in Edo eine Gruppe von fünf buddhistischen Weisheitskönigen mit Tusche, Gold und Farbe auf Seide. Ein Fragment eines der Werke, Gōzanze Myōō, eines Beschützers des Buddhismus, ist hier erstmals zu sehen – wieder vereint mit zwei Schriftrollen aus der ursprünglichen Gruppe.
Anlass ist ein hundertjähriges Jubiläum. 1926 gründete sich ein Freundeskreis, der die Ostasiatische Kunstsammlung Berlins unterstützte. Er finanzierte Ankäufe, organisierte 1929 eine Ausstellung chinesischer Kunst am Pariser Platz und übernahm die Herausgabe der Museumszeitschrift, als der Name des Mitherausgebers William Cohn nicht länger gedruckt werden durfte, weil er jüdisch war. Die 1990 gegründete Nachfolgegesellschaft hat den Großteil der hier gezeigten Werke als Leihgaben zur Verfügung gestellt.
Zu sehen ist die Ausstellung in Raum 318, zwischen den Werken japanischer Kunst des Museums. Neben den Schriftrollen sind 108 Schalen der Essener Keramikerin Young-Jae Lee, von Mitgliedern gestiftete Holzschnitte und Publikationen zur Geschichte der Gesellschaft zu sehen. Die Ausstellung umfasst einen Raum, ist im Eintrittspreis von 9 Euro für die Sammlung enthalten und stufenlos zugänglich. Die Texte sind auf Deutsch und Englisch. Ab dem 16. Dezember werden hier Neuerwerbungen gezeigt.
Der Weisheitskönig Gōzanze Myōō
Halten Sie Ausschau nach einem Fragment einer Hängerolle, 1783 mit Tusche, Gold und Farben auf Seide gemalt. Es ist wieder mit einer Schriftrolle aus einer Privatsammlung und einer aus dem Museum vereint.
Young-Jae Lees 108 Schalen
Eine erstmals gezeigte Installation aus 108 Keramikschalen der in Essen ansässigen Keramikerin, nahe dem Werk Hunminjeongeum No. 19 von Kim Heryun.
Die Stiftungen der Mitglieder
Japanische Holzschnitte, die Mitglieder der Gesellschaft gestiftet haben, sind zusammen mit Publikationen zu sehen, die die Geschichte des 1926 gegründeten Freundeskreises nachzeichnen.
Sie suchen eine große Sonderausstellung: Hier wird in einem Raum innerhalb der Galerien für asiatische Kunst eine Ausstellung ausgetauscht.
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