iWeltmuseum WienInnere Stadt
Ein partizipativer Raum, in dem sich Gemeinschaften aus ganz Wien gemeinsam mit drei eingeladenen Künstlerinnen und Künstlern Gedanken über die Welt und das Museum machen. Eintritt frei.
Munira Mohamud hat im Weltmuseum ein Etagenbett aufgestellt, es mit Textilien aus Somalia bezogen und Come to the Museum and Go to Sleep genannt. An anderer Stelle des Raums stellt eine Station mit dem Titel „Is this really the world?“ die Mercator-Karte infrage, die seit Jahrhunderten die Vorstellungen prägt, und zeigt andere Möglichkeiten, den Planeten darzustellen.
Das Museum bezeichnet den Ort nicht als klassische Ausstellung, sondern als zwei frei zugängliche Räume, die sich verändern, während Menschen sie nutzen. Tayla Myree baut ein Archiv mit Briefen an Schwarze Menschen auf, die im 17. und 18. Jahrhundert in Wien lebten. Abigail Marcillos Fotografien zeichnen die koloniale Geschichte bis in die prekäre Arbeitswelt Ecuadors und Wiens nach, und eine antikoloniale Bibliothek wächst stetig weiter. Der Blick richtet sich auf das 100-jährige Bestehen des Museums im Jahr 2028.
Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, den Ort mitzugestalten: Der Wandtext fordert dazu auf, sich hinzusetzen, zu lesen, zu arbeiten oder einfach tief durchzuatmen. Eine feste Erzählung, der man folgen müsste, gibt es nicht. Der Eintritt ist frei, dienstags ist bis 21 Uhr geöffnet.
Munira Mohamud, Come to the Museum and Go to Sleep
Eine Installation mit Etagenbett, behängt mit Textilien aus Somalia, die privates, häusliches Leben ins öffentliche Museum holt.
Tayla Myree, letters to those who were once here
Ein wachsendes Archiv mit Briefen an Schwarze Menschen, die im 17. und 18. Jahrhundert in Wien lebten.
Abigail Marcillo, Old Town Passages
Fotografien aus dem Jahr 2025, die koloniale Geschichte bis in die prekäre Arbeitswelt Ecuadors verfolgen und Parallelen zu den Arbeitsbedingungen in Wien ziehen.
Die Station „Is this really the world?“
Eine Station, die die Verzerrungen der Mercator-Projektion offenlegt und alternative Weltkarten danebenstellt.
Die antikoloniale Bibliothek
Ein wachsender Bücherbestand darüber, wie koloniale Macht geprägt hat, was als Wissen gilt. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, sich hinzusetzen und darin zu stöbern.
Sie suchen eine klassische Ausstellung: Das Museum bezeichnet den Ort als offenen Arbeitsraum ohne feste Erzählung.
iNatural History Museum Vienna (Naturhistorisches Museum Wien)
iNatural History Museum Vienna (Naturhistorisches Museum Wien)
iNatural History Museum Vienna (Naturhistorisches Museum Wien)