iWiens Museum für Weltkulturen beherbergt über 400.000 ethnografische und archäologische Objekte – vom weltweit einzigen erhaltenen altmexikanischen Federkopfschmuck bis hin zu James Cooks Südsee-Sammlung, Benin-Bronzen und dem Modell einer Daimyō-Residenz aus der Edo-Zeit. Ursprünglich als anthropologisch-ethnografische Abteilung des Naturhistorischen Hofmuseums gegründet und 2013 in Weltmuseum Wien umbenannt, wurde das Haus 2017 mit 14 Schauräumen im Corps de Logis der Neuen Burg am Heldenplatz neu eröffnet. Die Dauerausstellung thematisiert auch die oft kolonialen Kontexte der Erwerbung und wird durch wechselnde Sonderausstellungen ergänzt.

Ein partizipativer Raum, in dem sich Gemeinschaften aus ganz Wien gemeinsam mit drei eingeladenen Künstlerinnen und Künstlern Gedanken über die Welt und das Museum machen. Eintritt frei.

Objekte aus den Depots des Weltmuseums, die selten oder noch nie öffentlich zu sehen waren – mitsamt den Geschichten ihrer Herkunft und ihrer einstigen Bedeutung.

Pop-up-Ausstellung, die Guido Boggianis Fotografien und Sammlung aus der Zeit um 1900 mit den Stimmen der heutigen Ishír (Chamacoco) aus Paraguay zusammenführt.

Historische Fotografien von Waffenhändlern um 1900, Sammlungsobjekte und zeitgenössische Kunst zeichnen den globalen Waffenhandel nach und hinterfragen koloniale Narrative über vermeintlich „primitive“ Waffen.

Eine Ausstellung des KHM über den ungeklärten Mord, der einem achteckigen Grabmal in Ephesos zugrunde liegt – im Umfeld von Kleopatra, Caesar, Marcus Antonius und Augustus. In der Neuen Hofburg.

1897 in Benin City geplünderte Reliefplatten aus Messing und Elfenbeinschnitzereien neben kaiserlichen Geschenken des äthiopischen Kaisers Menelik II. – erzählt als Geschichten von Macht und Widerstand.

Ein Ausstellungsraum rund um das Modell einer Daimyō-Residenz der Edo-Zeit, das Japan auf der Wiener Weltausstellung 1873 – seinem ersten Auftritt bei einer Weltausstellung überhaupt – präsentierte.

Der weltweit einzige erhaltene altmexikanische Quetzalfederkopfschmuck, der traditionell Moctezuma II. zugeschrieben und 1596 erstmals auf Schloss Ambras verzeichnet wurde, präsentiert im Saal Mesoamerika.
Neue Burg, Heldenplatz, 1010 Vienna, Austria
Nächste Haltestelle: Volkstheater (U2, U3), Burgring (Straßenbahn D, 1, 2, 71) und Dr.-Karl-Renner-Ring (Straßenbahn 46, 49)
Auf der Karte zeigenGeschlossen: 2. November
Geschlossen
| Mo | Geschlossen |
| Di | 10:00–21:00 |
| Mi | 10:00–18:00 |
| Do | 10:00–18:00 |
| Fr | 10:00–18:00 |
| SaHeute | 10:00–18:00 |
| So | 10:00–18:00 |
Ab 16 €
Ermäßigt €12; unter 19 Jahren freier Eintritt; Vienna City Card €15; Jahreskarte für 7 Museen €53
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