iEröffnet 1889 in einem monumentalen Kuppelbau an der Ringstraße von Gottfried Semper und Carl von Hasenauer, beherbergt das Naturhistorisches Museum Wien mit über 30 Millionen Objekten eine der bedeutendsten naturwissenschaftlichen Sammlungen weltweit. Die 39 Schausäle reichen von Mineralien und Edelsteinen über die größte Meteoritenschau der Welt bis hin zum Sauriersaal und dem Venuskabinett, in dem die rund 29.500 Jahre alte Venus von Willendorf zu sehen ist. Das Museum liegt am Maria-Theresien-Platz direkt gegenüber dem Kunsthistorisches Museum und begeht 2026 das 150-jährige Jubiläum seiner Gründung.

Jürgen Merz zeichnet in Vorher-Nachher-Fotografien historische Gletscheransichten des 19. Jahrhunderts im gesamten Alpenraum nach und verdeutlicht das rasante Schwinden des Eises. Gang, Ebene 1.

Die Jubiläumsausstellung zeichnet nach, wie aus einer kaiserlichen Sammlung von einst 30.000 Objekten ein weltberühmter Bestand von 30 Millionen Stücken wurde – und beleuchtet zugleich kritisch die Schattenseiten des Sammelns und Forschens.

Am Standort Narrenturm des NHM (Spitalgasse 2, 1090): Eine Schau zur Elektropathologie über Wiens Pionierforschung, die Auswirkungen von Strom auf den Körper, Erste Hilfe und Prävention.

Genetik und Archäologie machen familiäre Verbindungen auf zwei frühmittelalterlichen Gräberfeldern nahe Wien sichtbar und erzählen die Geschichte der Völkerwanderungszeit aus dem Leben gewöhnlicher Menschen neu. Hall 21.

Die renovierten Vogelsäle 29 und 30 öffnen wieder: Unter restaurierten Deckengemälden präsentieren über 1.000 instand gesetzte Präparate die Vogelwelt von städtischen Parks über die Hochalpen bis in die Antarktis.

Eine Mitmach-Ausstellung zur Eiszeit aus der Perspektive von Kindern: Skelette von Wollnashorn und Riesenhirsch, eine Feuerstelle im Zentrum, das Zelt eines Nomaden und eine Höhle zum Erkunden.

In einem rot illuminierten Kabinett präsentiert sich die 29.500 Jahre alte Venus von Willendorf an der Seite der 36.000 Jahre alten „Fanny vom Galgenberg“ (Stratzing) – eingebettet in Säle, die die Menschheitsgeschichte von der Altsteinzeit bis zur Eisenzeit nachzeichnen.

Skelette von Diplodocus, Allosaurus und Iguanodon lassen sich auf einem zentralen Podest von allen Seiten betrachten – umgeben von mesozoischen Fossilien, Ammoniten und Urvögeln.

Die weltweit größte Meteoritenschau: rund 1.100 Exponate, darunter der historische Hraschina-Eisenmeteorit von 1751, ergänzt durch einen Live-Stream des Meteoritenradars.
Burgring 7 (Maria-Theresien-Platz), 1010 Vienna, Austria
Nächste Haltestelle: Volkstheater (U2, U3), Museumsquartier (U2) und Burgring (Straßenbahn 1, 2, 71, D)
Auf der Karte zeigen| Mo | 9:00–18:00 |
| Di | Geschlossen |
| Mi | 9:00–20:00 |
| Do | 9:00–18:00 |
| Fr | 9:00–18:00 |
| SaHeute | 9:00–18:00 |
| So | 9:00–18:00 |
Ab 18 €
Ermäßigt €14; unter 19 Jahren freier Eintritt; Jahreskarte €44.
Zuletzt geprüft: