iMusée d'Orsay · 7e arrondissement
Anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Museums widmet sich diese Ausstellung der ursprünglichen Bühnenbildkonzeption, die Richard Peduzzi 1986 für das Orsay entwarf, und zeigt seine Theater- und Opernmodelle, Zeichnungen und Skulpturen.
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Am hinteren Ende des großen Schiffs im Orsay ist die Opéra Garnier der Länge nach aufgeschnitten: ein fast 5,80 m langer Schnitt im Maßstab 1:25, angefertigt nach einer Zeichnung von Charles Garnier. Daneben zeigt ein 6,50 m langes Modell das Opernviertel in dem Zustand, den Haussmanns Bauarbeiten 1914 hinterlassen hatten – von oben blicken Sie auf die Straßen hinab.
Beide Modelle stehen dort seit der Museumseröffnung 1986. Arrangiert hat sie der Bühnenbildner Richard Peduzzi, langjähriger Weggefährte Patrice Chéreaus. Zu Orsays 40. Geburtstag umgeben sie nun Peduzzis eigene Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen und Bühnenbildmodelle, darunter Entwürfe für Chéreaus Lulu an der Opéra de Paris von 1979. Die endlos wirkenden Wände, Türme und Ruinen seiner Bühnenbilder hängen neben Zeichnungen, die er aus der Sammlung des Museums ausgewählt hat.
Wenn Sie die Modelle bereits kennen, ist die neue Ergänzung die Theaterarbeit, die sie umgibt. Die zusätzliche Hängung wird im Januar abgebaut; die Modelle bleiben. Der Eintritt ist im zeitgebundenen Museumsticket für 16 € enthalten (12 € am Donnerstagabend, wenn das Museum bis 21.45 Uhr geöffnet ist; frei für unter 18-Jährige und EWR-Bürgerinnen und -Bürger unter 26).
Die aufgeschnittene Opéra Garnier
Am hinteren Ende des Schiffs steht der fast 5,80 m lange Längsschnitt im Maßstab 1:25. Er öffnet das Opernhaus, sodass Sie einen Blick ins Innere erhalten.
Das Opernviertel im Jahr 1914
Ein 6,50 m langes Modell des Viertels in dem Zustand, den Haussmanns Bauarbeiten hinterlassen hatten – so angeordnet, dass Sie von oben auf die Straßen hinabblicken.
Die Bühnenbildmodelle zu Lulu
Peduzzis Modelle für Chéreaus Lulu an der Opéra de Paris von 1979 entstanden in denselben Jahren, in denen er die Innenräume des Orsay entwarf.
Peduzzis Auswahl aus der Sammlung
Achten Sie auf Viollet-le-Ducs Zeichnung des Neptuntempels in Paestum von 1836 und Le Bas’ Gefängnis Petite Roquette, ausgewählt als Echo auf Peduzzis Wände und Ruinen.
Unter 18-Jährige haben freien Eintritt; außerdem bietet das Museum einen Tarif „Enfant & Cie“ für 13 € an.