Oktober 2026
Oktober auf einen Blick: 11 Ausstellungen eröffnen, 10 enden und 16 weitere laufen.

Pinacoteca Ambrosiana
Zum 800. Todestag des heiligen Franziskus: vier Gemälde sowie Stiche und Zeichnungen zu seinem Leben, viele davon erstmals zu sehen, darunter Blätter aus dem Codice Resta.

Triennale Milano · Eintritt frei
Der amerikanische Neo-Konzeptualist Peter Halley zeigt in den Räumen der Cucina Triennale Druckgrafiken und Installationen aus drei Jahrzehnten sowie neue digitale Arbeiten.

Museo del Novecento
Notizbücher, Zeitschriften, Briefe und Tonaufnahmen aus dem Archiv des Kritikers Tommaso Trini – von Domus bis zu seiner Zeitschrift DATA – in den Archivi Ettore e Claudia Gian Ferrari.

MUDEC Museo delle Culture
Rund 100 Werke zeigen, wie afrikanische, islamische, russische, pazifische und chinesische Kunst Henri Matisse prägte – ergänzt um Objekte und Stoffe aus seiner eigenen Sammlung.

Pirelli HangarBicocca · Eintritt frei
Retrospektive zu Luciano Fabro in den Navate: Rund fünfzig Skulpturen und Installationen, viele davon als räumliche „Lebensräume“ rekonstruiert, zeichnen seine fünf Jahrzehnte währende Auseinandersetzung mit Raum und Wahrnehmung nach.

Palazzo Reale di Milano
Die bislang größte Francis-Picabia-Ausstellung in Italien: mehr als 170 Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und Archivstücke, die die Nacht als Metapher für Begehren und Neuerfindung erkunden.

PAC Padiglione d'Arte Contemporanea · Eintritt frei
Fotografien von und über Migrantinnen und geflüchtete Frauen: Flucht und Vertreibung, Mutterschaft und Widerstandskraft. Kuratiert von Diego Sileo. Eintritt frei.

PAC Padiglione d'Arte Contemporanea · Eintritt frei
Ein visuell-anthropologisches Projekt über die Migrationswege subsaharischer Frauen in Nordafrika und die Gewalt erzwungener Immobilität. Eintritt frei.

Triennale Milano · Eintritt frei
Kostenlose Ausstellung der Gewinnerinnen und Gewinner des Photo Grant Deloitte 2026, eines internationalen Preises für zeitgenössische dokumentarische Fotografie, im Impluvium.

Palazzo Reale di Milano · Eintritt frei
Kostenlose Gruppenausstellung aus Giovanni Caccamos Jugendprojekt: Werke von Cattelan, Pistoletto, Kapoor, Gormley, Penone und weiteren, inspiriert von den Vorstellungen junger Menschen von Veränderung.

Museo Diocesano Carlo Maria Martini
Eine Leihgabe aus Capodimonte: Artemisia Gentileschis Verkündigung aus dem Jahr 1630, ihr erstes bekanntes Werk, das sie in Neapel malte und das sie auf dem Höhepunkt ihrer künstlerischen Reife zeigt.

Museo Diocesano Carlo Maria Martini · Vergangen
Die Gewinnerinnen und Gewinner sowie Finalistinnen und Finalisten der Auszeichnungen der World Photography Organisation 2026. Sie wurden aus mehr als 430.000 Einreichungen ausgewählt. Unter ihnen ist Citlali Fabián, Photographer of the Year.

Triennale Milano · Vergangen
Gemeinsam mit der Fondation Cartier zeigt die monografische Ausstellung den Designer und Theoretiker Andrea Branzi aus der Perspektive des Pritzker-Preisträgers Toyo Ito. Sie umfasst auch eine Installation zu No-Stop City.

Triennale Milano · Eintritt frei · Vergangen
Eine Einzelausstellung, die den Raum in ein häusliches Ambiente mit hybriden Kunst- und Designarbeiten verwandelt, das im Laufe der Ausstellung viermal neu eingerichtet wird.

ADI Design Museum · Vergangen
Michele Tranquillinis Zeichnungen übersehener Details aus dem Stadtbild von Mailand und Tokio – von Kanaldeckeln bis zu herrenlosen Fahrrädern – ergänzt durch einen Mitmachbereich mit Stickern.

Gallerie d'Italia Milano · Vergangen
Rund 45 Werke zeichnen sechs Jahrzehnte von Arnaldo Pomodoros Schaffen als Bildhauer nach – von seinen Anfängen in den 1950er-Jahren bis zu den Experimenten der 2000er-Jahre. Ergänzt werden sie durch Archivmaterial und Präsentationen, die von seinen eigenen inspiriert sind.

Museo Diocesano Carlo Maria Martini · Vergangen
Retrospektive des Schweizer Magnum-Fotojournalisten: 200 Vintage-Abzüge und Kontaktbögen, von der Schweiz der 1930er-Jahre über das Europa und Asien der Nachkriegszeit bis nach Amerika.

Gallerie d'Italia Milano · Vergangen
Schönheit und Hässlichkeit in der Renaissance: Botticelli, Michelangelo, Tizian, Dürer und Cranach – von klassischen Schönheitsidealen über realistische Porträts bis hin zu Monstern und Karikaturen.

Villa Necchi Campiglio · Vergangen
44 zentrale Zeichnungen von Piero Portaluppi – von frühen Karikaturen bis hin zu Villen und öffentlichen Gebäuden –, kuratiert von Roberto Dulio im frisch restaurierten Dachgeschoss der Villa.

Museo Bagatti Valsecchi
Hyperrealistische zeitgenössische Keramikarbeiten von Bertozzi & Casoni – Stillleben, Tiere und Überreste – inmitten der Renaissance-Räume. Sie kreisen um Erinnerung, Zeit und Vergänglichkeit. Kuratiert von Alberto Mattia Martini.

Palazzo Citterio
Ortsbezogene, KI-gesteuerte digitale Installation der Dichterin und Künstlerin Sasha Stiles auf der LED-Wand des Palazzo Citterio, die den Platzhaltertext Lorem Ipsum in „unmögliche Übersetzungen“ verwandelt.

MUDEC Museo delle Culture · Eintritt frei
Die erste italienische Einzelausstellung der singapurischen Künstlerin Charmaine Poh: Video, Fotografie und Performance zu Erinnerung, Identität, Macht und digitaler Sichtbarkeit.

Castello Sforzesco
Meisterwerke aus den über 30.000 Arbeiten auf Papier des Gabinetto dei Disegni – von Leonardo und Tiepolo bis Boccioni und Keith Haring – in den Salette della Grafica.

Fondazione Prada
Ortsbezogenes Projekt in der Cisterna: drei Installationen, die auf Hatoums Motiven von Netz, Karte und Raster aufbauen und über die Unruhe unserer Zeit sowie die Prekarität des Daseins nachdenken.

Armani/Silos
Rund 150 Haute-Couture-Kreationen aus zwei Jahrzehnten Giorgio Armani Privé, darunter Roben für den roten Teppich, füllen alle vier Stockwerke des Museums. Die Ausstellung wurde bis zum 20. Dezember 2026 verlängert.

Museo Teatrale alla Scala
Historische Fotografien dokumentieren den Wiederaufbau der Scala nach dem Bombenangriff von 1943 bis zu Toscaninis historischem Konzert zur Wiedereröffnung am 11. Mai 1946 – 80 Jahre später.

Triennale Milano
Die jüngste einer Reihe von Sottsass-Ausstellungen rund um Casa Lana, mit Werken aus der Sammlung des Museo del Design Italiano.

GAM Galleria d'Arte Moderna
Neue Arbeiten der Künstlerin Shilpa Gupta aus Mumbai zu Sprache, Zensur, Grenzen und Hoffnung treten im Innenhof und in fünf Räumen im Erdgeschoss in einen Dialog mit der Sammlung des GAM aus dem 19. Jahrhundert.

Palazzo Reale di Milano
Retrospektive zum 100. Geburtstag der Fotografin und Schriftstellerin Carla Cerati: das Straßenleben in Mailand, die Enthüllung der Zustände in psychiatrischen Anstalten Morire di classe, Porträts, Theater und der Körper.

Pirelli HangarBicocca · Eintritt frei
Zwei Jahrzehnte von Aki Sasamotos Installationen, Skulpturen, Videos und Performances im The Shed, in denen Graphen, Diagramme und rotierende Mechanismen menschliche Verbindungen ausloten.

Palazzo Reale di Milano
Mehr als 200 Gemälde, Zeichnungen, Fotografien, Kleidungsstücke und Schmuckstücke zeichnen Salvador Dalís surrealistische Zusammenarbeit mit Modedesignern, Fotografen und Modehäusern nach.

Palazzo Reale di Milano
Italiens erste große Ausstellung zur Dynastie der Brueghel: Mehr als 80 Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken zeichnen nach, wie sie die Gattungen Landschaft, Stillleben, bäuerliche Szenen und Schlachten geprägt hat.

Gallerie d'Italia Milano
Fotografien aus bedeutenden Archiven zeichnen 80 Jahre der Errungenschaften italienischer Frauen nach: vom Wahlrecht von 1946 über Arbeit, Feminismus, das Recht auf Scheidung und Abtreibung bis hin zu zeitgenössischen Künstlerinnen.

Museo Nazionale della Scienza e della Tecnologia Leonardo da Vinci
Sergio Raffaele und Tiziano Demuros Fotografien der Mailänder Metro zeigen sie als verborgene, metaphysische Stadt – ausgestellt zwischen den Zügen im Railway Pavilion.

Museo Teatrale alla Scala
Fünfzig Jahre nach seinem Tod zeichnen Kostüme, Skizzen, Fotos und Archivdokumente Viscontis Inszenierungen an der Scala nach – von Callas’ Traviata aus dem Jahr 1955 bis zu seinem nie verwirklichten Ring.

Pinacoteca di Brera
Die „Reisegalerie“ des Grafen Sommariva: 99 Miniaturen in Emaille (1810–1825), die neoklassizistische Meisterwerke aus seiner Sammlung kopieren und die er auf seinen Reisen durch Europa bei sich trug.

Pinacoteca di Brera
Zwölf restaurierte Gipsbüsten von Antonio Canova, eine Leihgabe der Banca Ifis, bereichern die Brera. Nach einem Jahrhundert kehrt auch eine Vestalin aus Marmor dorthin zurück – eine Würdigung der neoklassizistischen Wurzeln des Museums.
Ab und zu eine kurze Mail, wenn etwas eröffnet, das sich lohnt.