iNeues MuseumMitte
Völkerwanderungszeitlicher Gold- und Granatschmuck aus der Sammlung Diergardt als Leihgabe aus Köln – im Mittelpunkt steht das Diadem einer Adligen von der Krim.
Die roten Steine in der Krone von Kertsch sind Granate, eingefasst in ein Goldband, das im Grab einer Adligen in Kertsch gefunden wurde – dem antiken Pantikapaion an der Küste der Krim. Das Schmuckstück stammt aus dem späten 4. oder frühen 5. Jahrhundert. Zur Eröffnung der Ausstellung titelte der Tagesspiegel in seinem Bericht „Als die Hunnen Krone trugen“.
Zu sehen sind außerdem Fibeln, Gürtel und Goldschmuck aus der Sammlung von Johannes von Diergardt, dem Erben einer rheinischen Seiden- und Samtmanufakturenfamilie, der diesem Museum ab 1906 Stücke schenkte. Nach seinem Tod 1934 verkauften seine Erben die Sammlung nach Köln; mehr als 80 Jahre lang war sie danach in Berlin nicht zu sehen. Das Museum bezeichnet sie noch immer als Sonderausstellung – neun Jahre nach ihrer Eröffnung.
Die Ausstellung befindet sich im Saal des Mittelalters. Auf ihrer Website ist als Eintrittskarte lediglich das Ticket für das Neues Museum aufgeführt (14 €, ermäßigt 7 €). Sie schließt am 22. September 2027.
Die Krone von Kertsch
Achten Sie auf das goldene Diadem mit eingelegten roten Granaten, das aus einem Grab der Völkerwanderungszeit auf der Krim stammt.
Die Greifenschnalle
Eine goldene Gürtelschnalle aus der Zeit um 600 n. Chr. Sie zeigt einen Greifen mit Raubtierkörper, Flügeln und Pfauenschwanz.
Die beiden Großkatzen
Ein goldener Armreif aus Afghanistan oder Tadschikistan, gefertigt zwischen dem 1. Jahrhundert v. Chr. und dem 2. Jahrhundert n. Chr. Er ist in Form zweier Großkatzen gearbeitet.
Der Schlangenring
Ein goldener Fingerring in Schlangenform aus dem 2. Jahrhundert v. Chr.
Die Tierfiguren
Zwei zoomorphe Schmuckstücke aus der Schwarzmeerregion, besetzt mit roten Steinen und winzigen Goldkügelchen.
iAlte Nationalgalerie
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