Was läuft in Berlin
Sophie Calle, The Detachment

Hamburger BahnhofMoabit

Sophie Calle: Is It Better?

Demnächst13. November 2026 – 4. April 2027Kostenpflichtig – siehe Website

Sophie Calle verbindet in Berlin entstandene Arbeiten mit Werken, die auf die Geschichte des Museums als ehemaliger Bahnhof Bezug nehmen.

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Vorschau: geschrieben vor der Eröffnung

In The Detachment fotografierte Calle zwölf Orte in Berlin, an denen nach der Wiedervereinigung Symbole der DDR abgebaut wurden. Anschließend stellte sie jedem Bild gegenüber, woran sich Passantinnen und Passanten dort erinnerten. Die Arbeit entstand 1996, im Jahr der Eröffnung des Hamburger Bahnhof als Museum, und gehört bereits zur Sammlung der Nationalgalerie.

Sie ist eine von sechs Werkgruppen aus den vergangenen drei Jahrzehnten, die Fotografie, Text, Installation und Video umfassen. Les fantômes d'Orsay (2022) ist eine großformatige Installation aus Fundstücken, Fotografien und Texten aus Zimmer 501 des aufgegebenen Hotels im Gare d'Orsay, in dem Calle sich zwischen 1978 und 1981 fast täglich aufhielt. Wer schon einmal versucht hat, sich daran zu erinnern, was der Späti um die Ecke war, bevor er zum Späti wurde, kennt das Prinzip: Hier wird daraus eine Folge von zwölf Fotografien.

Zum 30-jährigen Jubiläum des Museums schafft Calle außerdem eine neue Arbeit, die der Sammlung geschenkt werden soll. Die Ausstellung eröffnet am Jubiläumswochenende; dann ist das Museum 30 Stunden am Stück kostenlos geöffnet. Der reguläre Eintritt kostet 16 Euro, donnerstags ist bis 20 Uhr geöffnet.

Tipp der Redaktion

In The Detachment fotografierte Calle zwölf Orte in Berlin, an denen DDR-Symbole entfernt worden waren, und stellte den Aufnahmen die Erinnerungen von Passantinnen und Passanten zur Seite. Fünf weitere Serien ergänzen die Arbeit, darunter eine Hotelzimmer-Serie im verlassenen Gare d’Orsay, den Calle fast täglich aufsuchte.

Nicht verpassen

  • The Detachment (1996)

    Zwölf Fotografien von Berliner Orten, an denen nach der Wiedervereinigung Symbole der DDR entfernt wurden – jeweils ergänzt um die Schilderungen von Passantinnen und Passanten.

  • Les fantômes d'Orsay (2022)

    Eine raumgroße Installation aus Fundstücken, Fotografien und Texten aus Zimmer 501 des aufgegebenen Hotels im Gare d'Orsay.

Gut für

  • Abendbesuche
  • Gäste von auswärts

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Bildnachweise

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