iDas 1810 gegründete und seit 1889 in einem imposanten Bau an der Invalidenstraße beheimatete Museum für Naturkunde zählt zu den bedeutendsten Naturkundemuseen der Welt. Als Forschungsinstitut der Leibniz-Gemeinschaft beherbergt es rund 30 Millionen Sammlungsobjekte. Im zentralen Sauriersaal ragt Giraffatitan brancai empor – das weltweit höchste montierte Dinosaurierskelett –, flankiert vom besterhaltenen Fossil eines Archaeopteryx überhaupt. Über die Dinosaurier hinaus führt der Weg vorbei an einer Million Präparate in der gläsernen Nass-Sammlung, zu funkelnden Mineralien und Meteoriten oder direkt zu Forschenden, die mitten in den Ausstellungsräumen Insekten live digitalisieren.

Rund 11.500 historische Vogelpräparate, die während der Sanierung des Historischen Vogelsaals ausgelagert wurden, erzählen Geschichten über Artenvielfalt, Krieg, Forschung und Artenschutz.

Originale Fossilien aus Trias, Jura und Kreidezeit: von frühen Plateosauriern über den Allosaurus-Schädel bis hin zum herausragend erhaltenen T. rex Tristan Otto.

An Live-Digitalisierungsstationen verwandeln Forschende Objekte aus der 30 Millionen Objekte umfassenden Sammlung in offene Daten – Besucherinnen und Besucher können dabei zusehen.

Meisterwerke der Tierpräparation – darunter Eisbär Knut, Gorilla Bobby und farbenprächtige Aras.

Deutschlands größte Mineraliensammlung: Kristalle, Edelsteine und Erze aus aller Welt, präsentiert in historischen Schaukästen.

Ein gläserner Forschungssaal, der auf 12,6 Kilometern Regallänge rund eine Million in Ethanol konservierte Tierpräparate beherbergt.

Zwei restaurierte historische Forschungssäle, die 2026 erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich sind, präsentieren Säugetierschädel, Hörner und Geweihe in ihrer wissenschaftlichen Systematik. Zugang ausschließlich im Rahmen von Führungen.

Interaktive Galerie rund um einen drei Meter großen Globus, die erkundet, wie Plattentektonik, Vulkanismus und kosmische Einschläge unseren Planeten prägen.

Die jurassischen Giganten aus Tendaguru im Lichthof – angeführt von Giraffatitan brancai, dem weltweit höchsten aufgestellten Dinosaurierskelett – sowie das Berliner Exemplar des Archaeopteryx.

Eine Reise durch Raum und Zeit – vom Urknall bis zu den Planeten, mit Meteoriten aus nächster Nähe.

Wie die Vielfalt der Arten entsteht – im Mittelpunkt steht eine raumhohe Biodiversitätswand mit rund 3.000 Präparaten.
Invalidenstraße 43, 10115 Berlin
Nächste Haltestelle: Naturkundemuseum (U6), Nordbahnhof (S1, S2) und Hauptbahnhof (S5, S7)
Auf der Karte zeigen| Mo | Geschlossen |
| Di | 9:30–18:00 |
| Mi | 9:30–18:00 |
| Do | 9:30–18:00 |
| Fr | 9:30–18:00 |
| SaHeute | 10:00–18:00 |
| So | 10:00–18:00 |
Ab 11 €
Kinder ab 6 Jahren und Ermäßigte €5; Familien (2 Erwachsene + bis zu 3 Kinder unter 14 Jahren) €18; Kinder unter 6 Jahren frei. Zeitfenster-Tickets online empfohlen, um Wartezeiten zu vermeiden; gültig für alle laufenden Ausstellungen.
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