iGagosian · Chelsea
Diese Ausstellung ist beendet.
Deana Lawsons erste Einzelausstellung mit der Galerie, in der 541 West 24th Street: verspiegelte Fotografien und Hologramme aus ihrer Serie Edge Control, die Überwachungsbilder aus Beauty-Supply-Stores neu interpretiert.
Website des MuseumsDie Bilder hingen ursprünglich an den Fenstern von Beauty-Supply-Stores: körnige CCTV-Aufnahmen mutmaßlicher Ladendiebe, die andere Kundinnen und Kunden abschrecken sollten. Lawson vergrößert sie auf Lebensgröße und rahmt jedes Bild in schwarzem Spiegelglas. Wer den Raum betritt, entdeckt das eigene Spiegelbild im Rahmen und blickt zugleich auf die Person an der Wand.
Der Titel bezeichnet ein Gel, mit dem Babyhaare angelegt werden – eines der Produkte, die in den Stores am häufigsten gestohlen werden. Lawson belässt die Aufnahmen in niedriger Auflösung; manche Gesichter sind verdeckt oder so unscharf, dass sie sich nicht erkennen lassen. In der Raummitte stehen zwei Hologramme Schwarzer Frauen, deren Körper sich verändern, wenn man sich bewegt. Gegenüber den Aufnahmen hängen Lawsons vertraute, inszenierte Porträts Schwarzer Männer und Frauen zu Hause, leger gekleidet oder ganz ohne Kleidung.
Im Guardian schrieb Morgan Jerkins, die Ausstellung schaffe es, „die extreme Verletzlichkeit“ von Menschen einzufangen, die beobachtet werden, ohne es zu wissen. Sie umfasst einen Raum in der 541 West 24th Street. Der Eintritt ist frei. Geöffnet ist Dienstag bis Samstag von 10 bis 18 Uhr, bis zum 24. Oktober.
Die in Spiegelglas gerahmten Überwachungsaufnahmen
Lebensgroße, niedrig aufgelöste Fotos mutmaßlicher Ladendiebe in glänzenden Rahmen aus schwarzem Spiegelglas – so erscheint das eigene Spiegelbild mit im Bild.
Die beiden Hologramme
In der Raummitte stehen zwei Hologramme Schwarzer Frauen, deren Körper sich je nach Standort verändern.
Die Porträtwand
Gegenüber den Aufnahmen hängen Lawsons inszenierte Porträts in privaten Räumen, darunter das eines Mannes mit einem verletzten, zugeschwollenen Auge, der gemeinsam mit anderen in einem Wohnzimmer posiert.
Der Eintritt ist frei. An der Porträtwand sind unbekleidete Personen zu sehen – entscheiden Sie selbst, ob die Ausstellung für jüngere Kinder geeignet ist.