iKunstgewerbemuseumTiergarten
Diese Ausstellung ist beendet.
Rund 150 Exponate zur Haute-Couture-Pionierin Madame Grès, darunter 25 Kleider aus dem Bestand des Hauses – eine der umfangreichsten Sammlungen außerhalb von Paris –, im Dialog mit Skulpturen und Entwürfen von Modestudierenden.
Website des MuseumsEin schwarzes Abendkleid mit einer großen Schärpe aus der Herbst-/Winterkollektion 1976/77 gehört zu den 25 Kleidungsstücken von Madame Grès, die dem Museum selbst gehören. Dieser Bestand ist einer der größten außerhalb von Paris. Ihre Arbeit wird damit erstmals im deutschsprachigen Raum in einer eigenen Ausstellung gezeigt.
Rund 150 Exponate verteilen sich auf neun Bereiche. In den 1930er-Jahren wurde Grès mit bodenlangen, von antiker Bildhauerei inspirierten Plisseekleidern bekannt. Deshalb hängen ihre Kleider neben antiken und byzantinischen Werken sowie neben Entwürfen von Studierenden der School of Culture and Design an der HTW Berlin. CoutureNotebook brachte das Ausstellungskonzept auf die Formel: „erst Handwerkerin, dann Couturière“.
Mehrere Meter Stoff auf wenige Zentimeter zusammenzufalten – genau das versucht man auch mit einem Wintermantel im Ryanair-Handgepäck am BER.
Die Ausstellung endet am Sonntag, dem 11. Oktober. Der Eintritt kostet mit Museumsticket 16 Euro, ermäßigt 8 Euro. Am Wochenende ist das Museum von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
Rund 150 Objekte widmen sich der Couturière Madame Grès. Im Zentrum stehen 25 Kleidungsstücke von Grès aus dem eigenen Museumsbestand – eine der größten Sammlungen außerhalb von Paris. Ergänzt werden sie durch Skulpturen und Entwürfe von Studierenden.
Das schwarze Abendkleid mit der großen Schärpe
Ein langes Kleid aus Acetat aus der Herbst-/Winterkollektion 1976/77 mit großer Schärpe, aus dem Grès-Bestand des Museums.
Das weiße Plissee-Abendkleid
Das nach 1973 aus einer Viskose-Synthetik-Mischung gefertigte Kleid zeigt die Plissiertechnik, für die Grès seit den 1930er-Jahren bekannt war.
Das bestickte Tunika-Ensemble
Ein Abendensemble aus Leinen, Baumwolle, Metall und Glas, entstanden um 1979, mit bestickter Tunika.
Antike und byzantinische Werke
Antike und byzantinische Werke hängen zwischen den Kleidern und bilden als skulpturale Gegenstücke einen Kontrast zu Grès’ Drapierungen.
Die Entwürfe der HTW-Berlin-Studierenden
Studierende der School of Culture and Design an der HTW Berlin zeigen neue, von Grès inspirierte Arbeiten.
iGemäldegalerie
iGemäldegalerie
iNeue Nationalgalerie