iBerlinische GalerieKreuzberg
Diese Ausstellung ist beendet.
Filmtrilogie im IBB Video Space über Wasser, Wüste und Silizium hinter Mikrochips und KI – vom von Dürre geplagten Hsinchu in Taiwan bis zur Rechenzentrumswüste von Arizona.
Website des MuseumsTief hängende Wolken ziehen über die Hügel von Dresden-Gittersee, während im dritten Film ein Kohlezug vorbeifährt. Su Yu Hsin verfolgt die Chipindustrie von Hsinchu in Taiwan, wo ein Großteil der weltweit hochentwickelten Chips hergestellt wird, bis in die Wüste Arizonas und nach Sachsen. Dabei fragt sie, worauf sie angewiesen ist: Wasser, Wüste und Silizium.
Im IBB Video Space sehen Sie die rund 46-minütige Trilogie. In Hsinchu fährt eine Frau während der Dürre von 2021 einen Wasserlaster. Der Film über Arizona beginnt aus dem Innenraum eines selbstfahrenden Autos und folgt der Spur von „Cloud Song“ der Tohono-O'odham-Dichterin Ofelia Zepeda. In Sachsen kommt Quarz in einen dröhnenden Ofen, und stillgelegte Tagebaue liegen unter Solarpanels. Wenn Sie die Debatte um Teslas Wasserverbrauch in Grünheide verfolgt haben: Im ersten Teil geht es um dieselbe Auseinandersetzung, nur um Chips statt um Autos.
Der Eintritt ist im Museumsticket enthalten: 14 € (ermäßigt 7 €, unter 18 Jahren frei), am ersten Mittwoch im Monat 7 € für alle. Zwei Teile sind außerdem bis zum 26. Oktober auf der Website des Museums als Stream verfügbar. Dienstags geschlossen.
Die Wasserlasterfahrerin in Hsinchu
Eine Frau am Steuer eines Wasserlasters erzählt von der Dürre in Taiwan im Jahr 2021. Sie transportiert Wasser zwischen dem Fluss und der Chipfabrik.
Arizona aus dem selbstfahrenden Auto
Der zweite Film beginnt im Inneren eines fahrerlosen Autos. Zu sehen ist, wie sich eine trockene Wüste zu einem Standort für Chipfabriken und Rechenzentren entwickelt.
Der Kohlezug in Gittersee
Achten Sie auf den Kohlezug, der unter tief hängenden Wolken die Hügel von Dresden-Gittersee quert – in einer Gegend, in der einst Kohle und Uran abgebaut wurden.
Von Quarz zu Silizium
Quarz wird aus Felswänden gesprengt, in einem dröhnenden Ofen geschmolzen und als reines Silizium aus der Schmelze gezogen.
Solarpanels auf alten Tagebauen
Ehemalige Tagebaue in Sachsen scheinen mit Solarpanels bedeckt – eine neue Nutzung derselben Flächen.
Etwa 46 Min.
Sie möchten Objekte an den Wänden sehen: Hier läuft eine Filmtrilogie in einem Vorführraum.
Unter 18-Jährige haben freien Eintritt.
iJewish Museum Berlin
iJewish Museum Berlin
iTopography of Terror