iDas Jewish Museum Berlin widmet sich der Geschichte des jüdischen Lebens in Deutschland vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Seine Dauerausstellung – bei freiem Eintritt zugänglich – erstreckt sich durch den 2001 eröffneten, mit Zink verkleideten Zickzack-Bau von Daniel Libeskind. Dessen leere Räume („Voids“), Achsen sowie der Holocaust Tower und der Garden of Exile machen die Architektur selbst zu einem eindringlichen Teil der deutsch-jüdischen Geschichtserzählung. Der Zugang erfolgt über das barocke Altbau-Gebäude, das Wechselausstellungen Raum gibt; direkt gegenüber lädt ANOHA, die Kinderwelt des Museums, Familien zu Entdeckungen ein.

Zum 25-jährigen Bestehen des Baus zeichnen Skizzen und Modelle nach, wie aus Libeskinds Wettbewerbsentwurf von 1989 eines der einflussreichsten Museumsgebäude der Welt wurde. Eintritt frei.

Zwölf zeitgenössische Kunstprojekte – unter anderem von Yael Bartana, William Forsythe und Alexander Kluge – entwerfen Wege zu einer anderen Gegenwart. Old Building, Ebene 1.

Obst- und Gemüseskulpturen des klassisch ausgebildeten Bildhauers Henry Rox, dessen Werk heute durch Fotografien bekannt ist, nachdem er 1934 aus Berlin nach England emigrierte. Eintritt frei, Libeskind-Bau.

Albumcover und Geschichten jüdischer Persönlichkeiten aus der Schlagerszene – von der Weimarer Republik bis ins geteilte Deutschland.

Die kostenfreie Dauerausstellung im Libeskind-Bau: jüdische Geschichte in Deutschland vom Mittelalter bis zur Gegenwart, mit thematischen Räumen zu Tora, Schabbat, Musik und Kunst.

Daniel Libeskinds zickzackförmiger Bau „Between the Lines“, der unterirdisch vom Altbau aus erschlossen wird, besticht durch seine Voids, Achsen und schlitzartigen Fenster.

Menashe Kadishmans Installation aus über 10.000 Gesichtern aus gestanztem Eisen mit aufgerissenen Mündern bedeckt den Boden des Memory Void.

Über 150 Tiere versammeln sich in einer gigantischen runden Holzarche, die die Geschichte der Arche Noah für Vorschul- und Grundschulkinder lebendig werden lässt. Eintritt frei; Online-Zeitfensterticket 3 €.
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin
Nächste Haltestelle: Hallesches Tor (U1, U3, U6) und Kochstraße/Checkpoint Charlie (U6)
Auf der Karte zeigenGeschlossen: 14. November
Wegen einer Preisverleihung geschlossen
| Mo | Geschlossen |
| Di | 10:00–18:00 |
| Mi | 10:00–18:00 |
| Do | 10:00–18:00 |
| Fr | 10:00–18:00 |
| SaHeute | 10:00–18:00 |
| So | 10:00–18:00 |
Kostenlos
Zuletzt geprüft: