iWien MuseumWieden
Wie seine Heimatstadt Franz West prägte: Die Schau beleuchtet seine prägenden Jahre von den späten 1960er- bis zu den frühen 1980er-Jahren und eröffnet zeitgleich mit einer parallelen West-Ausstellung in der Albertina Modern.
Vorschau: geschrieben vor der Eröffnung
In Zitat (1985) ist Franz Wests Jugendbett aus dem Karl-Marx-Hof in Alufolie eingewickelt. Die meisten Betten aus Kindertagen landen irgendwann im Keller; Wests Bett landete im Museum.
Die Schau fragt, wie seine Heimatstadt ihn geprägt hat. Laut Museum inspirierte und irritierte Wien den Künstler gleichermaßen. Die Ausstellung zeichnet das anhand der Farben der Nachkriegsarchitektur, der Wiener Moderne und Anspielungen auf Freud und Wittgenstein nach. Im Mittelpunkt stehen seine prägenden Jahre von den späten 1960er- bis zu den frühen 1980er-Jahren. Zu sehen sind auch frühe Collagen, für die er Kindertapeten aus dem Besitz der Kinder seines Halbbruders verwendete.
Die Ausstellung eröffnet am 6. November, am selben Tag wie die Retrospektive The Revolution of Sculpture in der Albertina Modern, die bis zum 29. März 2027 läuft. Der Eintritt kostet laut Museum 9 Euro, ermäßigt 7 Euro; für unter 19-Jährige und am ersten Sonntag jedes Monats ist der Eintritt frei. Donnerstags ist das Museum bis 21 Uhr geöffnet, Führungen mit Kuratorinnen und Kuratoren finden um 18:30 Uhr statt.
Zitat, das mit Alufolie umwickelte Bett aus Wests Jugend im Karl-Marx-Hof, gibt den Ton vor: der Künstler im Spiegel seiner Heimatstadt, von den späten 1960er- bis zu den frühen 1980er-Jahren. Dazu passt die Retrospektive in der Albertina Modern auf der anderen Seite des Karlsplatzes.
Zitat (1985)
West' eigenes Jugendbett aus dem Karl-Marx-Hof, in Alufolie eingewickelt.
Die Tapetencollagen
Frühe Collagen aus Kindertapeten, die den Kindern seines Halbbruders gehörten.
Für unter 19-Jährige ist der Eintritt frei, ebenso für alle am ersten Sonntag jedes Monats.