iWien MuseumWieden
Menschen mit Down-Syndrom erzählen selbst von ihrem Alltag, von Schule und Arbeit, Freundschaften, Hobbys und Träumen.
Am Eingang ist die Trisomie 21 als drei Socken dargestellt. Der Wandtext daneben erklärt es in leicht verständlichem Deutsch ganz einfach: Jedes Chromosom kommt zweimal vor – nur das 21. dreimal. Anschließend erklären Workshop-Teilnehmende es selbst vor der Kamera für den Co-Kurator und Fotografen Philipp Horak.
Die Ausstellung füllt die Community Gallery des Museums und entstand gemeinsam mit Menschen mit Down-Syndrom. Sie ist in vier Kapitel gegliedert: Bildung, Arbeit, Wohnen und Freizeit. Im Kapitel Arbeit sehen Sie Franziska in der konzept:greisslerei, Florian am Empfang im Trainingszentrum von SK Rapid, Flora bei Ikea und Holly an einer Montessori-Schule. Das Museum verspricht: keine Klischees, kein Mitleid und nichts schönzureden. Die Wandtexte benennen auch, was noch fehlt, etwa die langen Wartelisten für betreutes Wohnen.
Die Ausstellung ist klein, farbenfroh und multimedial, der Eintritt ist frei. Donnerstags ist das Museum bis 21:00 Uhr geöffnet. Die Gespräche mit den Teilnehmenden sind ausgebucht, doch am 19. Januar um 18:30 Uhr geht es bei einem Gespräch darum, wie es weitergeht (Anmeldung erforderlich).
Die drei Socken
Gleich zu Beginn der Ausstellung ist die Trisomie 21 als drei Socken dargestellt. Eine textile Version gibt es im Museumsshop.
Die Filme über die Arbeit
Die Videos begleiten Franziska in der konzept:greisslerei, Florian am Empfang im Trainingszentrum von SK Rapid, Flora bei Ikea und Holly an einer inklusiven Montessori-Schule.
Die Audiostation für Eltern
Im Kapitel Bildung schildern Eltern die Hürden, die sie überwinden müssen, damit ihr Kind mit Down-Syndrom österreichische Kindergärten und Schulen besuchen kann.