iSigmund Freud MuseumAlsergrund
Ein monumentales, eigens für den Showroom Berggasse 19 geschaffenes Wandbild-Triptychon, das innere Welten zeigt. Im Zentrum steht Jane McAdam Freuds Ei aus Drahtgeflecht in einem Sessel.
Man betritt den Raum und sieht ein Ei in einem Sessel sitzen, den drei riesigen Gemälden zugewandt. Es ist Jane McAdam Freuds Forgotten Memory: ein überdimensionales Ei aus Drahtgeflecht, platziert, als würde es zuhören. Offen bleibt, wer hier wen analysiert. Am unteren Rand der Tafeln verläuft ein handgemaltes Gedicht: „I was fine before I spoke.“
Senon Williams, Maler und Musiker aus Los Angeles, schuf das Werk für den Showroom Berggasse 19 des Museums im Rahmen der Freud Artist Residency, die ihn nach London, Wien und Příbor führte. Seine drei Leinwände fügen sich zu einem einzigen Panorama aus abstrahierten Körpern, Landschaften und Eiformen zusammen – in einem Maßstab, den die Residency mit Panoramagemälden des 19. Jahrhunderts vergleicht. Freud verbrachte in diesem Gebäude jahrzehntelang im Sessel hinter der Couch; nun gehört der Sessel einem Ei.
Die Installation ist ein einziges Werk und lässt sich daher gut mit Freuds Wohnung und seiner Praxis im selben Gebäude verbinden. Sie ist bis zum 3. Oktober 2027 zu sehen. Dienstags ist das Museum geschlossen.
Forgotten Memory: das Ei im Sessel
Im Zentrum sitzt Jane McAdam Freuds überdimensionales Ei aus Drahtgeflecht in einem Sessel, als würde es den Gemälden um sich herum lauschen.
Das Gedicht am unteren Rand
Am unteren Rand der Tafeln verläuft ein handgemaltes Gedicht mit Zeilen wie „Words expose thought“ und „I was fine before I spoke“.
Das Panorama aus drei Leinwänden
Drei große Leinwände fügen sich zu einer einzigen Szene aus abstrahierten Körpern, Landschaften und Eiformen zusammen, die zwischen Hoffnung und Trostlosigkeit changiert.
iJewish Museum Vienna (Jüdisches Museum Wien)
iJewish Museum Vienna (Jüdisches Museum Wien)
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