iBröhan-MuseumCharlottenburg
Diese Ausstellung ist beendet.
Künstlerin und Designerin Linde Burkhardt (geb. 1937): Gemälde, Teppiche, Keramiken und ihre Metall-Keramik-Objekte für Alessi. Die meisten Arbeiten gehen anschließend als Schenkung an das Museum über.
Website des MuseumsAlberto Alessi schlug Linde Burkhardt vor, Keramik und Stahl zu verbinden. Daraufhin durchforstete sie das Lager des Unternehmens. Ein schlichter Besteckbecher wurde zum Stahlsockel ihrer Vasen In Due, auf dem handgeformte, ornamental verzierte Keramik sitzt. Der Titel ist ein Satz von ihr selbst: Sie wurde als Malerin ausgebildet und bezeichnet sich als Künstlerin.
Wer eine Ausstellung mit dem Titel „I am not a ceramist“ betritt, findet vor allem Keramiken, in Vitrinen und auf Sockeln: mannshohe Stelen, die sich wie Totems übereinander auftürmen, eine Familie monumentaler Vasen und die Schutzgöttinnen aus Keramik, Alabaster und Holz. Eine Wandprojektion zeigt den Rest: Teppiche, Glas, Schmuck und Installationen im öffentlichen Raum. Warum sie den Großteil dem Museum überlässt? Zu Hause, sagt sie, stellt man solche Stücke nicht aus – man verpackt sie und bringt sie in den Keller.
Die Ausstellung endet am 18. Oktober. Der Eintritt kostet 9 € (ermäßigt 6 €, unter 18 Jahren frei); das Museum empfiehlt, online zu buchen.
Die Vasen In Due für Alessi
Achten Sie auf die handgeformte, ornamental verzierte Keramik auf einem Stahlsockel, der ursprünglich ein schlichter Besteckbecher von Alessi war.
Die Keramikstelen
Mannshohe Säulen aus mehreren Keramikmodulen, die wie Totems übereinandergestapelt sind.
Die Schutzgöttinnen
Burkhardts Serie von Schutzgöttinnen aus Keramik, Alabaster und Holz.
Die Wandprojektion
Dokumentation der Arbeiten, die nicht auf den Sockeln stehen: ihre Teppiche, Glasobjekte, Schmuckstücke und Installationen im öffentlichen Raum.
Sie interessieren sich für ihre Gemälde oder Teppiche: Fast alles in der Ausstellung ist aus Keramik, der Rest wird nur projiziert.
Unter 18 Jahren ist der Eintritt frei.