iAmerican University Museum at the Katzen Arts CenterWard Circle, Northwest DC
Präsentiert von der Alper Initiative for Washington Art: Schwarz-Weiß-Straßenfotografien, die Carr nach einer vierzigjährigen juristischen Laufbahn schuf – vielschichtige Kompositionen aus Reflexionen und Spiegelungen, aufgenommen in DC und Übersee.
Norman Carr war vierzig Jahre lang als Anwalt tätig und sammelte Werke amerikanischer Fotografen des 20. Jahrhunderts, bevor er 2000 mit der Kamera auf die Straße ging. Wer in DC im Sechs-Minuten-Takt abrechnet, darf das als Ermutigung verstehen.
Schon früh fand er sein Markenzeichen: Reflexionen und Spiegelungen, die mehrere Raumebenen in einem Bild zusammenführen. Das Museum vergleicht die Wirkung mit dem Kubismus und der traumartigen Welt des Surrealismus. Alle Fotografien hier sind Schwarz-Weiß-Aufnahmen aus den Jahren 2000 bis 2004, entstanden in Washington und auf seinen Reisen; ihre Titel lauten etwa Convention Center Construction, Washington, D.C. und Peyote, Mexico City. Zu sehen sind Carrs erste fünf Jahre mit der Kamera. Ab 2005 arbeitete er überwiegend in Farbe – diese Arbeiten sind in der Ausstellung nicht vertreten.
Die Ausstellung wird von der Alper Initiative for Washington Art präsentiert, dem Raum des Museums für die Kunst der Stadt. Der Eintritt ist frei. Geöffnet ist Mittwoch bis Sonntag von 11 bis 16 Uhr; am 26. und 27. November bleibt das Museum wegen Thanksgiving geschlossen. Am Samstag, dem 17. Oktober, findet von 14 bis 15 Uhr ein Galeriegespräch statt.
Sie möchten Carrs Farbfotografien sehen: Diese Ausstellung umfasst ausschließlich seine Schwarz-Weiß-Aufnahmen aus den Jahren 2000 bis 2004.
iHirshhorn Museum and Sculpture Garden
iSmithsonian American Art Museum
iThe Phillips Collection