i1908 anlässlich des Thronjubiläums von Kaiser Franz Joseph gegründet und 1918 eröffnet, erstreckt sich das Technisches Museum Wien über einen monumentalen historistischen Bau von Hans Schneider an der Mariahilfer Straße, nur wenige Schritte von Schönbrunn entfernt. Die Sammlungen reichen vom Wagen von Siegfried Marcus über das Elektromobil Lohner-Porsche und einen Lilienthal-Gleiter bis hin zum Raumanzug von Franz Viehböck sowie einer der bedeutendsten Musikinstrumentensammlungen Österreichs. Dauerausstellungen zu Mobilität, Werkstoffen, Klima und wissenschaftlichem Wandel treffen hier auf interaktive Bereiche für Kinder und ein Maker-Lab. Für Besucherinnen und Besucher unter 19 Jahren ist der Eintritt frei.

Eine Sonderausstellung auf fünf Ebenen über die Kreislaufwirtschaft: wie Ernährung, Kleidung, Wohnen und Freizeit von Beginn eines Produkts an neu gedacht werden können – mit Projekten wie Kleidung auf Algenbasis.

Mitmachausstellung rund um Bewegung und Mobilität für Kinder von 8 bis 14 Jahren: mit einer riesigen Rutsche auf Zeit, 30 interaktiven Stationen und Beispielen für die Fortbewegung von Tieren, die gemeinsam mit dem Natural History Museum präsentiert werden. Planen Sie 45 Minuten ein.

Acht Innovationen der Energiespeicherung von VERBUND sowie österreichischen Start-ups und Forschungsteams – von Salzwasser- und Sauerstoffionenbatterien bis zu grünem Wasserstoff und intelligentem Laden von Elektroautos – dazu ein interaktives Netzspiel.

Faser, Funktion, Mode: Eine Sonderausstellung, die Bekleidungstextilien in Fasern, Garne und Gewebe zerlegt – von Objekten des 19. Jahrhunderts bis hin zur heutigen Überproduktion und dem daraus resultierenden Textilmüll.

Tagebücher, Fotografien und Karten aus dem Nachlass von Alois Negrelli zeigen Österreichs Anteil am Bau des Suezkanals und an kolonialen Netzwerken. Zu sehen innerhalb der Ausstellung „Material Worlds“.

Neue Dauerausstellung auf neun Themeninseln – von Quantenphysik über Astronomie bis zur Gehirnforschung: Wie Wissen über vier Jahrhunderte hinweg entsteht, angezweifelt und revidiert wird.

Auf rund 2.300 m² geht es um die Alltagstechnik, die wir für selbstverständlich halten – von Lichtschaltern und Staubsaugern bis hin zu Toiletten und der Lebensmittelverarbeitung. Die Themen werden aus der Perspektive von Körper, Zuhause, Stadt und Umwelt betrachtet.

Werkstätten für Klavier- und Geigenbau, Cembali und Clavichorde, selbstspielende Spieldosen und Drehorgeln sowie die Buckower Orgel aus der Kapelle der Wiener Hofburg – vieles davon ist in Tonaufnahmen und Filmen zu erleben.

Dreizehn Themeninseln auf über 3.000 m² zeigen, wie Holz, Glas, Beton, Silizium und Kautschuk gewonnen, verarbeitet und genutzt werden – und welchen Preis die Erde dafür zahlt.

Auf 600 m² vereint die Schau Klimadaten, Satellitenbilder und interaktive Stationen – gekrönt von einem Zukunftssimulator, in dem Ihre Entscheidungen zu Ernährung, Wohnen und Mobilität ein 30-Jahre-Szenario entwerfen.

Rund 800 Objekte auf 3.000 m² zur Fortbewegung zu Lande, zu Wasser, in der Luft und im Weltraum: der Wagen von Siegfried Marcus, das Lohner-Porsche-Elektroauto, ein Silberpfeil, ein Lilienthal-Gleitflugzeug und der Raumanzug von Franz Viehböck.
Mariahilfer Straße 212, 1140 Wien, Austria
Nächste Haltestelle: Penzinger Straße/Anschützgasse (Straßenbahn 52, 60), Johnstraße (U3, ca. 10 Min. Fußweg) und Schönbrunn (U4, ca. 10 Min. Fußweg)
Auf der Karte zeigen| Mo | 9:00–18:00 |
| Di | 9:00–18:00 |
| Mi | 9:00–18:00 |
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| SaHeute | 10:00–18:00 |
| So | 10:00–18:00 |
Ab 18 €
Unter 19 Jahren freier Eintritt; EUR 15.50 für Studierende, Lehrlinge und 19- bis 25-Jährige; Jahreskarte ab EUR 40
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