iTechnisches Museum Wien (Vienna Technical Museum)Penzing
Tagebücher, Fotografien und Karten aus dem Nachlass von Alois Negrelli zeigen Österreichs Anteil am Bau des Suezkanals und an kolonialen Netzwerken. Zu sehen innerhalb der Ausstellung „Material Worlds“.
Vorschau: geschrieben vor der Eröffnung
Mit der Eröffnung des Kanals im Jahr 1869 verkürzte sich der Seeweg von Triest, dem wichtigsten Hafen der Habsburgermonarchie, nach Mumbai um rund 12.900 Kilometer. Diese kleine Präsentation fragt, warum Österreich – obwohl es keine eigenen Kolonien besaß – dabei sein wollte und was es davon hatte.
Sie entstand auf Grundlage des Nachlasses von Alois Negrelli, dem österreichischen Ingenieur, der an der Planung des Kanals mitwirkte. Der Nachlass wird im Museumsarchiv aufbewahrt und wurde in einem mehrjährigen Forschungsprojekt transkribiert. Tagebücher, Fotografien, Karten und kurze Erklärvideos beleuchten eine österreichische Expedition nach Ägypten sowie die Habsburger Ingenieure und Unternehmen, die in koloniale Netzwerke eingebunden waren. Zu sehen ist die Präsentation innerhalb der Dauerausstellung „Material Worlds“, direkt neben dem Bereich zu Kautschuk und seiner Kolonialgeschichte.
Die kompakte Intervention ist im Museumseintritt von 18 € enthalten; für alle unter 19 Jahren ist der Eintritt frei. Die Online-Ausstellung des Museums „[re]framing Colonial Infrastructures“ enthält die vollständige Forschungsarbeit.
Für alle unter 19 Jahren ist der Eintritt mit Lichtbildausweis frei. Die Veranstaltung des Museums am Eröffnungstag, dem 14. Dezember, ist kostenlos, richtet sich aber an Personen ab 16 Jahren. Die Plätze sind begrenzt.
iMAK – Museum of Applied Arts
iState Hall of the Austrian National Library (Prunksaal)
imumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien