Was läuft in Wien
Renata Poljak, Partenza, 2016, Filmstill

Kunst Haus Wien – Museum HundertwasserLandstraße

More. Renata Poljak

Demnächst12. November 2026 – 14. März 2027Kostenpflichtig – siehe Website

Einzelausstellung im Project Room Garage über das Meer als Verbindung zwischen Inseln, Migration und ökologischer Krise. Sie eröffnet den Aqua-Zyklus über Wasser in Bewegung.

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Vorschau: geschrieben vor der Eröffnung

Eine Neonskulptur mit der Aufschrift more, more, more bildet den Mittelpunkt des Raums. Auf Kroatisch bedeutet more sowohl „Meer“ als auch „Last“. Poljaks Urgroßvater verließ während einer Dürre die Insel Brač und wanderte nach Chile aus. Ihre Urgroßmutter blieb zurück und wartete auf einen Ehemann, der nie wiederkam.

Drei Filme kreisen um diese Geschichte. Partenza (2016) stellt die Abreisen von Inselbewohnern über das Meer zu Beginn des 20. Jahrhunderts den heutigen Migrantinnen, Migranten und Geflüchteten gegenüber. Yet Another Departure (2018) führt unter Wasser zum Kommandoschiff Vis der jugoslawischen Armee, das 2016 als Tauchattraktion versenkt wurde. Im Film beobachtet eine Frau, die fünf Regime erlebt hat, das Meer. Porvenir (2020) führt in die von kroatischen Auswanderern gegründete Siedlung auf Feuerland. Den Abschluss bilden vier Fotocollagen aus der Partenza-Serie in einer geschützten Ecke.

Die Einzelausstellung im Project Room Garage eröffnet den von Kuratorin Başak Şenova gestalteten Aqua-Zyklus über Wasser. Der Eintritt kostet 16 €, für Studierende unter 26 Jahren und Jugendliche von 11 bis 18 Jahren 7 €. Am 1. März 2027 sprechen Poljak und Şenova über die Ausstellung.

Nicht verpassen

  • Das Neonwerk more, more, more

    Im Zentrum der Ausstellung steht eine Neonskulptur, deren Titel mit den kroatischen Wörtern für Meer und Last sowie dem englischen Wort more spielt.

  • Das versunkene Schiff Vis

    In Yet Another Departure zeigt die Kamera das ehemalige Kommandoschiff Vis der jugoslawischen Armee auf dem Meeresgrund. Es wurde 2016 versenkt, um als touristische Tauchattraktion zu dienen.

  • Partenza (2016)

    Der Film stellt die Abreisen kroatischer Inselbewohner über das Meer zu Beginn des 20. Jahrhunderts den Überfahrten heutiger Migrantinnen, Migranten und Geflüchteter gegenüber.

  • Porvenir (2020)

    Der Film führt nach Porvenir, einer chilenischen Siedlung auf Feuerland, die kroatische Einwanderer zu Beginn des 20. Jahrhunderts gründeten.

  • Die Partenza-Collagen

    In einer geschützten Ecke lassen vier Fotocollagen aus der Partenza-Serie die Geschichte des Films vom Aufbrechen und Warten erneut lebendig werden.

Gut für

  • Stadtkenner
  • Detailverliebte

Mit Kindern

Kinder unter 11 Jahren haben freien Eintritt. Eine Familienkarte für zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder kostet 27 €.

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Bildnachweise

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