iBourse de Commerce - Pinault Collection · 1er arrondissement
Rund fünfzig Fotografien aus der Pinault Collection des Fotojournalisten Raymond Depardon, entstanden im Rahmen seiner Langzeit-Dokumentarserie „La France“ über die Landschaften und Kleinstädte der französischen Provinz, zu sehen in Gallery 3.
Raymond Depardon gestattete sich pro Ort ein einziges Bild. Seit den 1980er-Jahren fuhr er mit einem Kleintransporter und einer Großformatkamera auf dem Stativ durch Frankreich, baute die Kamera an jedem Ort einmal auf und fuhr weiter. Diese Regel, so das Museum, sollte seinen Blick verlangsamen.
In Gallery 3 sind rund fünfzig der entstandenen Fotografien zu sehen, alle aus der Pinault Collection und alle in Farbe. Zu sehen sind Ladenfronten, Cafés, Einfamilienhäuser, Straßen und Marktplätze, viele davon in Unterpräfekturen – Orten zwischen Stadt und Land. Eines der Bilder zeigt Cosne-Cours-sur-Loire im Département Nièvre, 2009. Das ist das Frankreich, das der TGV ohne Halt durchquert.
Kurator Matthieu Humery beschreibt den Blick als „kritisch und wohlwollend, voller Humor“ und sagt, Zwanzigjährige würden darin beinahe eine andere Epoche erkennen. Der Raum gehört zur Ausstellung Remember Me. Mit einem Ticket (15 €, 10 € für 18- bis 26-Jährige, unter 18 Jahren kostenlos) ist daher auch Irving Penn in Gallery 2 zu sehen. Freitags ist bis 21 Uhr geöffnet.
Sie suchen Depardon als Nachrichtenfotografen: Hier sind stille Ansichten von Geschäften, Häusern und Straßen zu sehen.
Der Eintritt ist für unter 18-Jährige kostenlos.
iFondation Cartier pour l'art contemporain
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