The Morgan Library & Museum · Murray Hill
Frühe gedruckte Ragtime- und Cakewalk-Musik aus der John Davis Collection of Early Printed Musical African Americana, die Ernest Hogan Scott Joplin gegenüberstellt.
Vorschau: geschrieben vor der Eröffnung
Das Bild, mit dem die Morgan die Ausstellung ankündigte, ist ein Notenblattumschlag: Scott Joplins *Maple Leaf Rag*, 1899 in St. Louis gedruckt und aus dem eigenen Bestand. Das meiste, was die Ausstellung darum versammelt, stammt aus der Sammlung eines Pianisten: der John Davis Collection of Early Printed Musical African Americana.
Sieben Stationen in der Engelhard Gallery verfolgen den Ragtime von westafrikanischen Rhythmen und europäischer Tradition über den frühen Jazz bis auf den Broadway und in den Film. Im Zentrum steht ein Gegenüber: Ernest Hogan, bekannt als „The Father of Ragtime“, schrieb eingängige Lieder für ein schwarzes Publikum aus der Arbeiterklasse; Joplin komponierte Rags, die als ernsthafte Kompositionen gedacht waren. Die Kuratoren präsentieren beide als Antworten auf die damaligen Bühnenklischees.
Wer lieber zuhören als lesen möchte: Davis, zugleich Gastkurator, spielt am 18. November um 19 Uhr in der Gilder Lehrman Hall Rags aus seiner Sammlung (60 Dollar, 50 Dollar für Mitglieder). Die Ausstellung ist zuvor ab 17.30 Uhr geöffnet. Ansonsten ist der Besuch im regulären Eintritt enthalten; freitags bleibt die Morgan bis 20 Uhr geöffnet.
iMuseum of Modern Art (MoMA)
iMuseum of Modern Art (MoMA)
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