iBrooklyn Museum · Prospect Heights, Brooklyn
Eine Ausstellung, die Amerikas Vergangenheit in einen Dialog mit seiner Gegenwart tritt.
Wenn Sie im dritten Stock den Beaux-Arts Court betreten, begegnen Sie einem fast vier Meter hohen Pferd aus Kork – ohne Reiter. Paul Ramírez Jonas schuf The Commons 2011 in Form eines Reiterstandbilds, jener Denkmalform, die seit Marcus Aurelius Kaiser ehrt. Den Reiter ließ er weg, damit das Monument der Öffentlichkeit gehört. Es war dafür gedacht, mit angehefteten Botschaften und Erinnerungsstücken gefüllt zu werden.
Der Rest der Ausstellung ist überschaubar: zwei Texte von Thomas Paine – eine ledergebundene Ausgabe von Common Sense aus dem Jahr 1792 und ein Pamphlet von The American Crisis, no. 1 – stehen neun zeitgenössischen Arbeiten gegenüber. Öyvind Fahlström, Joyce Kozloff, Hank Willis Thomas und Kara Walker erzählen amerikanische Geschichte neu; Donald Moffett und Maynard Monrow schufen neue Textarbeiten mit einer Botschaft: Die Macht liegt bei uns.
Der Eintritt ist im allgemeinen Eintritt enthalten; am Eingang gilt Pay what you can (Richtwert: 20 Dollar, kostenlos für Besucherinnen und Besucher bis einschließlich 19 Jahre). Die Ausstellung ist bis zum 8. November zu sehen. Moffetts Klanginstallation IMPEACH ist die begleitende Ausstellung.
The Commons
Halten Sie Ausschau nach dem reiterlosen Korkpferd: fast vier Meter hoch, einem Reiterstandbild nachempfunden und dafür gedacht, angeheftete Botschaften und Erinnerungsstücke von Besuchern aufzunehmen.
Paine auf Papier
Eine ledergebundene Ausgabe von Common Sense aus dem Jahr 1792 und ein Pamphlet von The American Crisis, no. 1 – die beiden Texte, um die sich die Ausstellung dreht.
Kozloffs Mitsing-Collage
Versklavte Menschen bei der Arbeit, Soldaten des Bürgerkriegs, Baumwollfelder und Dampfschiffe, dazwischen Liedtexte aus Liedern versklavter Menschen und Kirchenliedern, entnommen den Spielbrettern aus den 1920er-Jahren, die ihre Mutter ihr geschenkt hatte.
Sie suchen eine große Geschichtsausstellung: Hier sind in einem Saal zwei Texte von Paine und neun zeitgenössische Arbeiten zu sehen.