iMuseo del PradoPaseo del Prado
Anlässlich des 100. Todestages von Rainer Maria Rilke beleuchtet diese Ausstellung die tiefgehende Auseinandersetzung des Dichters mit El Greco, Velázquez und Goya.
Vorschau: geschrieben vor der Eröffnung
Rilke kam im November 1912 nach Spanien und verbrachte den Winter bis Februar 1913 in Toledo, Ronda und Madrid. In Madrid besuchte er den Prado und die Königliche Waffenkammer. Nach Angaben des Museums entfachte das seine Begeisterung für El Greco neu und weckte sein Interesse an Goya und Velázquez.
Die Ausstellung erinnert an seinen 100. Todestag und ist in Raum C des Jerónimos-Gebäudes zu sehen. Im Mittelpunkt steht die Reise von 1912/13. Zu sehen sind außerdem seine frühen Texte über Velázquez und Murillo, die anhaltende Faszination, die El Greco auf ihn ausübte, und seine Freundschaft mit dem Maler Ignacio Zuloaga von 1902 bis 1906, die durch ihren Briefwechsel dokumentiert ist.
Der Prado hat keine Leihgabenliste veröffentlicht, und Rezensionen liegen noch nicht vor. Es geht also um den Blick eines Dichters, nicht um eine bekannte Auswahl von Meisterwerken. Der Eintritt ist im regulären Eintrittspreis enthalten (15 €, ermäßigt 7,50 €, in den letzten zwei Stunden vor Schließung kostenlos). Rilke durchquerte im Winter ein ganzes Land, um diese Gemälde zu sehen – die Fahrt mit der Linie 1 bis Estación del Arte ist dagegen gut zu bewältigen.
Zum 100. Todestag von Rainer Maria Rilke zeichnet der Prado nach, wie intensiv sich der Dichter mit El Greco, Velázquez und Goya auseinandersetzte.
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iMuseo Thyssen-Bornemisza
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