iMuseo de AméricaCiudad Universitaria, Moncloa
Fotografien von Eduardo Longoni aus Argentinien, von dem Militärputsch 1976 bis 2003. Die Ausstellung erinnert an den 50. Jahrestag des Putsches und ist im Kreuzgang im ersten Stock zu sehen.
Vorschau: geschrieben vor der Eröffnung
Eduardo Longoni, 1959 in Buenos Aires geboren, begann 1979 als Fotograf bei der Agentur Noticias Argentinas – mitten in der Militärdiktatur. Er arbeitete auf der Straße: Zu seinen Aufnahmen aus diesen Jahren gehören die ersten Demonstrationen der Madres de Plaza de Mayo. Seitdem wurden seine Fotografien in mehr als 50 Ländern gezeigt.
Die Ausstellung erinnert an den 50. Jahrestag des Putsches von 1976 und reicht bis 2003. Sie führt durch den zivilgesellschaftlichen Widerstand, die Polizeigewalt und die langsame Rückkehr demokratischer Freiheiten. Zu sehen ist sie im Kreuzgang im ersten Stock, als Teil des Rundgangs durch die Dauerausstellung. Das Museum bezeichnet sie als Auftakt einer neuen Beschäftigung mit der jüngeren Geschichte Lateinamerikas – eine Neuausrichtung für eine Sammlung, die bislang vor allem für Inka-Gold und koloniale Casta-Gemälde bekannt ist.
Der Eintritt ist im Museumsticket für 3 € enthalten. Sonntags und donnerstags ab 14 Uhr ist der Eintritt frei. An den meisten Tagen schließt das Museum um 15 Uhr.