iFundación MAPFRE – Sala RecoletosRecoletos
Ein Überblick über mehr als vierzig Künstlerinnen, die mit den Präraffaeliten verbunden waren, und eine Spurensuche nach ihren Karrieren und kreativen Wegen im viktorianischen Zeitalter.
Nicht alles davon hängt als Gemälde an der Wand. Die neun Sektionen umfassen auch Fotografien, Textilien, Keramik, Emailarbeiten und Entwürfe für Glasmalereien – alles Werke von Frauen, die zwischen 1850 und 1914 im Umfeld des Präraffaelismus tätig waren.
Kuratorin Pamela Gerrish Nunn hat 130 Werke von 40 Künstlerinnen aus 65 öffentlichen und privaten Sammlungen zusammengetragen, darunter Arbeiten von Elizabeth Siddal, Julia Margaret Cameron und May Morris. Der Kritiker Carles Toribio schrieb in Bonart, es gebe „keine einheitliche präraffaelitische Künstlerinnenbewegung“; die Ausstellung mache aus einer festen Doktrin „ein Spannungsfeld“. 65 Leihgeber – mehr hat selbst euer Gruppenchat noch nie für einen Samstagsbrunch koordiniert.
Der Eintritt kostet 5 €, ermäßigt 3 €. Montags von 14 bis 20 Uhr ist der Eintritt frei. Der Audioguide ist inklusive, Kopfhörer kosten jedoch 1 €. Führungen kosten 7 € und finden ausschließlich auf Spanisch statt.
Elizabeth Siddal ist meist das Gesicht auf dem Gemälde; hier gehört sie zu den 40 Künstlerinnen, deren Werke an den Wänden hängen – neben Julia Margaret Cameron und May Morris. Bonart zufolge macht die Ausstellung aus einer festgefügten Doktrin „ein Feld der Spannungen“.
The Pale Complexion of True Love, 1899
Das Bild von Eleanor Fortescue-Brickdale ist eine Leihgabe des Musée d'Orsay.
Honour to Women, 1912
Ein Wandteppich – eines der Textilwerke, die neben den Gemälden zu sehen sind.
Julia Margaret Cameron's Alethea, 1872
Hier ist Cameron unter den Fotografinnen vertreten – in einer Ausstellung, die ansonsten voller Malerinnen ist.
iMuseo Arqueológico Nacional
iMuseo Arqueológico Nacional
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