iMuseu do OrienteAlcântara
34 Gemälde, Collagen und Installationen der timoresischen Künstlerin Maria Madeira erkunden die Ahnenvorstellungen Timor-Lestes, das Exil und die kulturellen Verbindungen zwischen Timor-Leste und Portugal.
1976 brachte die portugiesische Luftwaffe Maria Madeira während der indonesischen Invasion aus Timor fort. Die folgenden acht Jahre verbrachte sie größtenteils in einem Flüchtlingslager des Roten Kreuzes am Stadtrand von Lissabon, bevor ihre Familie 1983 nach Australien zog. Diese Ausstellung bringt ihre Arbeit in jene Stadt zurück.
Zu sehen sind die 34 Gemälde, Zeichnungen, Collagen und Installationen in der Galeria Nascente im Erdgeschoss. Sie kreisen um die Begegnung timoresischer Ahnenvorstellungen mit der portugiesischen Kultur. Madeira ist die Enkelin von Familien aus Timor und Portugal. Das Museum verweist auf einen Ort, an dem sich beide bereits begegnen: tais, das traditionelle Tuch Timors, das nach der Einführung durch die Portugiesen um Stickereien ergänzt wurde. 2024 vertrat sie als erste Künstlerin Timor-Leste auf der Biennale von Venedig.
Eine Besprechung der Ausstellung liegt noch nicht vor. Ein Ticket für 10 € gilt für alle Ausstellungen im Gebäude. Freitags von 18 bis 20 Uhr ist der Eintritt frei; die Ausstellung schließt am 13. Dezember. Begleitend finden eine Residenz im Hangar sowie ein Programm mit Workshops, Gesprächen und Besuchen statt.
iCentro de Arte Moderna Gulbenkian (CAM)
iMAC/CCB – Museum of Contemporary Art and Architecture Centre
iMuseu Nacional de História Natural e da Ciência