iMuseu de la Música de BarcelonaFort Pienc
Diese Ausstellung ist beendet.
Anhand seines Tagebuchs und unveröffentlichter Dokumente zeichnet die Ausstellung den Weg des Pianisten Ricard Viñes nach – von seiner Ankunft im Alter von zwölf Jahren in Paris bis zu seinem Einsatz für die neue französische Musik der Belle Époque.
Website des MuseumsIm Oktober 1887 kam ein Zwölfjähriger aus Lleida mit seiner Mutter und seinen Geschwistern in Paris an. Binnen weniger Wochen war er Gasthörer am Conservatoire und hatte begonnen, Tagebuch zu führen.
Dieses Tagebuch, das er fast dreißig Jahre lang führte, bildet den roten Faden der Ausstellung. Nach Angaben des Stadtrats von Lleida wird es in Europa erstmals öffentlich gezeigt. Daneben sind unveröffentlichte Dokumente, Korrespondenz, Fotografien und Konzertprogramme aus mehreren Sammlungen zu sehen, die Viñes’ Freundschaften mit Maurice Ravel, Enric Granados, Isidre Nonell und Miquel Llobet nachzeichnen. Falls Ihr eigenes Tagebuch schon in der zweiten Februarwoche verstummt ist: So sieht es aus, fast dreißig Jahre lang dranzubleiben.
Das Museum erzählt die Geschichte von frühen Entbehrungen, Durchhaltevermögen und Talent. Die Ausstellung ist noch bis Sonntag, 11. Oktober, zu sehen. Der Eintritt ist im Museumsticket enthalten: 6 € (ermäßigt 4,50 €); donnerstags von 18 bis 21 Uhr und sonntags ab 15 Uhr ist der Eintritt frei. Montags ist das Museum geschlossen.
Ricard Viñes’ Tagebuch und unveröffentlichte Dokumente begleiten den Pianisten von seiner Ankunft in Paris im Alter von zwölf Jahren bis zu seinem Einsatz für neue französische Musik in der Belle Époque. Die meisten von uns haben mit zwölf allenfalls ein Tagebuch geführt.
Das Tagebuch
Viñes begann wenige Wochen nach seiner Ankunft in Paris damit und führte es fast dreißig Jahre lang; es bildet den roten Faden der Ausstellung.
Der Pariser Kreis
Korrespondenz, Fotografien und Konzertprogramme zeichnen seine Verbindungen zu Ravel, Granados, Nonell und Llobet nach.