iMuseu de la Música de BarcelonaFort Pienc
Installation von Gerard Valverde Ros und Marc Villanueva: ein magnetisches Instrument zum Remixen von Aufnahmen der Woche für zeitgenössische Musik in Barcelona 1989.
Vorschau: geschrieben vor der Eröffnung
Im Archiv hinter dieser Installation taucht eine Formulierung häufiger auf als jede andere: „das Problem der Musik“. Es sind Haushaltspläne, Briefe, Partituren und Kassetten aus dem Dokumentationszentrum für zeitgenössische Musik in Barcelona aus den Jahren 1986 bis 1994. Gerard Valverde Ros und Marc Villanueva verbrachten eine Residenz im Museum damit, diese Kartons durchzugehen.
Die Künstler digitalisierten Aufnahmen der 2. Woche für zeitgenössische Musik, die 1989 in Barcelona stattfand, und bauten ein magnetisches Instrument nach dem Vorbild des Stokos IV – eines Synthesizers, den Lluís Callejo Anfang der 1970er-Jahre gemeinsam mit Phonos entwickelte. Mit ihm lässt sich der Klang der Festivalaufnahmen in Echtzeit verändern; so werden Konzerte neu abgemischt, bei denen die Musikerinnen und Musiker laut Museum mit öffentlicher Gleichgültigkeit zu kämpfen hatten.
Die Installation ist ein einzelnes Werk und lässt sich daher gut mit der Dauerausstellung verbinden. Der Eintritt ist im Museumsticket enthalten: 6 € (ermäßigt 4,50 €). Donnerstags von 18 bis 21 Uhr und sonntags ab 15 Uhr ist der Eintritt frei. Zu sehen ist die Installation im zweiten Stock von L'Auditori. Die Eröffnung am 29. Oktober um 19 Uhr ist kostenlos; Judith K. sorgt für eine Live-Aktivierung.
Das magnetische Instrument
Nach dem Synthesizer Stokos IV aus den 1970er-Jahren gestaltet, ermöglicht es, die Klangparameter der Festivalaufnahmen von 1989 in Echtzeit zu verändern.
Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben freien Eintritt ins Museum.