iMuseu d'Història de Barcelona (MUHBA)Barri Gòtic
Eine Wanderausstellung zum Anfassen, die zeigt, wie lokale Materialien wie Stein, Erde, Bindemittel und Holz eine dekarbonisierte, kreislauforientierte Stadt entstehen lassen können – erzählt anhand von Ciutat Vella, l'Eixample und Sant Martí.
Das erste Stück Barcelona, dem man hier begegnet, ist Montjuïc-Stein – das Gestein, auf dem die Stadt gegründet wurde. Man soll es mit der Hand berühren. In der Ausstellung ist alles zum Anfassen: Stein, Erde, Bindemittel und Holz, ausgewählt von der Baufachschule EPSEB-UPC.
Die Ausstellung folgt der Stadt in drei Schritten: vom alten Kern Ciutat Vella über die Stadterweiterung l'Eixample bis zum heutigen Sant Martí. Dabei führt sie von handwerklichen Techniken zu vorgefertigten natürlichen Materialien wie industriell verarbeitetem Holz und Erde. Die Kuratorinnen und Kuratoren argumentieren, dass die kohlenstoffarme Stadt entsteht, indem alte Materialien neu gedacht werden – nicht durch die Erfindung neuer.
Diese Station in Sant Martí ist bis zum 1. November im MUHBA Oliva Artés in Poblenou zu sehen; anschließend zieht die Ausstellung bis zum 10. Dezember an die EPSEB. Der Eintritt ist frei, eine Buchung ist nicht erforderlich. Das MUHBA nennt Öffnungszeiten von Mittwoch bis Freitag, 10:00 bis 15:00 Uhr und 16:00 bis 18:00 Uhr. Das Programm der Architekturhauptstadt gibt zusätzlich Wochenendöffnungszeiten an – informieren Sie sich daher vor Ihrem Besuch. Die Ausstellung ist auf Katalanisch und Spanisch.
Montjuïc-Stein
Halten Sie Ausschau nach dem Stein, auf dem die Stadt gegründet wurde – hier können Sie ihn berühren, statt ihn nur anzusehen.
Industriell verarbeitetes Holz und Erde
Am anderen Ende der Erzählung stehen natürliche Materialien aus der Fabrik – die Vorfertigung, die die Kuratorinnen und Kuratoren als Antwort auf die Klimakrise vorschlagen.
Sie suchen Kunstwerke oder historische Objekte: Hier sehen Sie Bauteile aus Materialien, die eine Baufachschule ausgewählt hat.