iDisseny Hub Barcelona – Museu del DissenySant Martí
Zum Jahr der Aurèlia Muñoz werden drei frühe Textilarbeiten aus der Sammlung gezeigt: der Wandteppich La Barcelona gòtica von 1961 sowie zwei mit Siebdruck bedruckte Tischdecken aus Jute von 1962.
Vorschau: geschrieben vor der Eröffnung
Aurèlia Muñoz zählte diese Arbeiten nicht zur Kunst. Ihre siebgedruckten Jutearbeiten ließ sie aus dem Notizbuch heraus, in dem sie alle ihre Werke verzeichnete – obwohl sie jedes einzelne fotografieren ließ. Die Fotos sind die ersten Aufnahmen in ihrem Archiv. Diese Pop-up-Ausstellung zeigt drei erhaltene Arbeiten aus der Museumssammlung: den Wandbehang La Barcelona gòtica von 1961 und zwei Tischdecken aus dem Jahr 1962, die José Duran nach ihren Entwürfen bedruckte.
Um 1960 wandte sich Muñoz von der Zeichnung den Textilien zu und betrieb gemeinsam mit Montserrat Nogareda ein kleines Druckgeschäft namens Yuti. Dort verwandelten sie bedrucktes Sackleinen in Vorhänge und Bettüberwürfe für Wohnungen und Hotels. Ein Hotel in Sitges war vollständig mit ihren Drucken ausgestattet; drei davon hat das Museum bewahrt.
Wer die große Retrospektive zum hundertjährigen Bestehen des MACBA, Aurèlia Muñoz. Ens, besucht, kann diese Ausstellung als Prolog sehen – auf der anderen Seite der Stadt und nahezu zeitgleich. Der Eintritt ist frei. Der Eingang an der Glòries ist derzeit geschlossen; der Zugang erfolgt über Carrer d'Irena Sendler, 1.
La Barcelona gòtica (1961)
Achte auf das Raster aus aneinandergesetzten Quadraten: Jedes zeigt einen gotischen Bogen oder ein Spitzbogenfenster, mit breiten, kräftigen Konturen gezeichnet und auf Jute gedruckt. Dieses Stück schenkte Muñoz selbst dem damaligen Museu Tèxtil.