iLeopold MuseumNeubau
Wiener Mode um 1900–1930: die Modeabteilung der Wiener Werkstätte, das Reformkleid, Emilie Flöge und der schöpferische Austausch mit dem Paris von Paul Poiret.
Vorschau: geschrieben vor der Eröffnung
Bevor die Wiener Werkstätte ein einziges Kleid entwarf, musste das Korsett verschwinden. Henry van de Velde und Anna Muthesius setzten sich schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts für das lockere Reformkleid ein – hier beginnt der Blick auf die Wiener Mode von etwa 1900 bis 1930.
Im Zentrum steht die 1911 gegründete Modeabteilung der Werkstätte und ihr Austausch mit Paris. Paul Poiret, damals der „König der Mode“, stand mit ihr in Kontakt, und Emilie Flöge reiste regelmäßig nach Paris, um die neuesten Trends zu studieren. Zu sehen sind Skizzen, Gemälde, Fotografien, Kleidung und Schmuck von Poiret, Sonia Delaunay, Raoul Dufy, Flöge, Dagobert Peche, Eduard Wimmer-Wisgrill und anderen. Auch Klimt und Schiele sind vertreten – in einer Ausstellung, in der die Kleidung im Mittelpunkt steht.
Bisher gibt es keine Rezensionen, und das Museum hat keine einzelnen Werke benannt. Der Besuch lohnt sich also wegen des Themas: wie sich Wien um 1900 kleidete, nicht nur, wie es malte. Der Eintritt kostet 19 €, für Unter-19-Jährige 2,50 €. Dienstags ist das Museum geschlossen.
Unter 19-Jährige zahlen 2,50 €, Kinder unter 7 Jahren haben freien Eintritt. Eine Familienkarte für zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder unter 19 Jahren kostet 40 €.
imumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien
imumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien
iMAK – Museum of Applied Arts