Was läuft in Wien
Ausstellungsgrafik für den Client Award 2026 (Bauherr*innenpreis): rote Schrift auf dunklem Hintergrund

Architekturzentrum Wien (Az W)Neubau

Gute Architektur braucht gute Auftraggeber (Good architecture needs good clients)

Demnächst19. November 2026 – 9. Dezember 2026Eintritt frei

BHP26 ON TOUR: die Gewinner und Nominierten des österreichischen Bauherr:innenpreises 2026, der Projekte würdigt, die in enger Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber:innen und Architekt:innen entstanden sind.

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Vorschau: geschrieben vor der Eröffnung

Eines der diesjährigen ausgezeichneten Projekte begann mit 4.000 Quadratmetern versiegelter Fläche im Olympischen Dorf von Innsbruck – über einer Tiefgarage und der Hitze sowie dem Föhn ausgesetzt. Die Stadt machte daraus einen Schwammstadtplatz; der Preis ging ebenso an die Auftraggeber wie an die Architekt:innen.

Die Zentralvereinigung der Architekt:innen Österreichs vergibt den Bauherr:innenpreis seit 1967. In diesem Jahr wählten Regionaljurys aus 132 Einreichungen 23 Projekte aus; eine Hauptjury kürte am 23. Oktober in Graz die Gewinner. Die Az W Gallery zeigt die ausgezeichneten Projekte und alle Nominierten – von einem wiederaufgebauten Jesuitenrefektorium in Graz bis zur Villa Beer, dem Haus von Josef Frank und Oskar Wlach, das restauriert und als Museum wiedereröffnet wurde. Wenn Sie von den Eigentümer:innen Ihres Hauses bisher nur den Aushang der Hausverwaltung im Stiegenhaus kennen, lernen Sie hier 23 Auftraggeber:innen kennen, die mit ihren Architekt:innen zusammengearbeitet haben.

Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung eröffnet am Mittwoch, dem 18. November, um 18:00 auf dem Az W Podium und ist nur bis zum 9. Dezember zu sehen.

Nicht verpassen

  • COOLYMP, Innsbruck

    Achten Sie auf den DDr.-Alois-Lugger-Platz: Der vollständig versiegelte, 4.000 m² große Platz über einer Tiefgarage wurde zu einem Schwammstadtraum umgestaltet, der der Hitze entgegenwirkt.

  • Villa Beer, Wien

    Achten Sie auf die umfassende Sanierung der Villa von Josef Frank und Oskar Wlach. Ein Fachgremium prüfte jede Planungsentscheidung, bevor sie als Museum wiedereröffnet wurde.

  • Das Jesuitenrefektorium am Rosenhain, Graz

    Achten Sie auf die Ruine eines ehemaligen Jesuitenrefektoriums, das die Universität Graz für ihr Institut für Sportwissenschaft wiederaufgebaut hat. Die Jury nannte das Ergebnis eine geschichtsbewusste Moderne.

  • Die Bäckerei Kulturbackstube, Innsbruck

    Achten Sie auf die Holzgeschosse, die auf dieses Kulturzentrum aufgesetzt wurden und dessen Abhängigkeit von Förderungen durch Mieteinnahmen verringern.

  • Kinderkrippe Gabersdorf

    Achten Sie auf eine Kinderkrippe im steirischen Gabersdorf, deren vorbildlichen Beteiligungsprozess die Jury hervorhob.

Gut für

  • Kultur für wenig Geld
  • Stadtkenner
  • Detailverliebte

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