iModerna Museet · Skeppsholmen
Eine Ausstellung des schwedischen Künstlers Jan Håfström, kuratiert von Matilda Olof-Ors.
Vorschau: geschrieben vor der Eröffnung
Manche Objekte kommen eingehüllt an. Jan Håfström hat bestimmte Werke sorgfältig verschnürt oder abgedeckt, so das Museum – als wolle er sie schützen oder etwas zusammenhalten, das sonst auseinanderfallen könnte. Alles hier ist neu und direkt aus dem Atelier eines 1937 geborenen Künstlers gekommen, der seit den 1960er-Jahren ausstellt.
Hier hängt nicht ein Gemälde pro Wand. In seinem Atelier versammeln sich Gemälde, Skulpturen und bemalte Objekte in wechselnden Gruppen an den Wänden und auf dem Boden. Die Ausstellung belässt sie in dieser Form: als Installationen statt als Einzelwerke. Håfström bezeichnet seine Arbeit als archäologische Ausgrabung des eigenen Lebens: Kindheitserinnerungen an den Zweiten Weltkrieg stehen neben den Fluchtbewegungen über das Mittelmeer und den Kriegen in Gaza und der Ukraine.
Die Ausstellung füllt den kleineren Ausstellungsraum im 4. Stock. Der Eintritt kostet 170 SEK (ermäßigt 140 SEK), für alle bis einschließlich 18 Jahre sowie freitags von 18 bis 20 Uhr ist er frei. Am 16. Oktober um 17 Uhr spricht Håfström mit der Kuratorin – auf Schwedisch und bei freiem Eintritt.
Die eingehüllten Objekte
Achten Sie auf die Werke, die Håfström sorgfältig verschnürt oder abgedeckt hat – als wolle er sie schützen oder vor dem Auseinanderfallen bewahren.
Die Gruppen aus dem Atelier
Gemälde, Skulpturen und bemalte Objekte fügen sich zu größeren Installationen zusammen – so, wie sie sich in seinem Atelier an den Wänden und auf dem Boden versammeln.
Freier Eintritt für alle bis einschließlich 18 Jahre. Die Werke thematisieren Krieg, Fluchtbewegungen, Einsamkeit und Verlust.