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National Gallery Prague – Trade Fair PalaceHolešovice

230 Years of the NGP

Jetzt zu sehen26. März 2026 – 3. Januar 2027250 Kč

Eine Kabinettausstellung anlässlich des 230. Jahrestags der Gründung der Society of Patriotic Friends of the Arts. 70 Werke aus allen fünf Sammlungen der NGP zeichnen die Geschichte der Galerie und ihrer Erwerbungen nach.

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1912 bot Vratislav Nechleba der Galerie sein Selbstbildnis an. Jakub Schikaneder, Mitglied des Ankaufskomitees, nannte es so schrecklich, dass man es kaum Kunst nennen könne. Preisler und Švabinský überstimmten ihn. Statt zuzusehen, wie aus der Modern Gallery „eine Sammlung von Kuriositäten“ wurde, trat er zurück. Das Gemälde hängt hier und zählt zu den größeren Leinwänden einer Ausstellung, die aus solchen Geschichten zusammengestellt ist.

Rund 70 Werke aus allen fünf Sammlungen der NGP sind auf zehn Kapitel von jeweils 23 Jahren verteilt – ungefähr eine Besuchergeneration. Sie hängen danach, wann sie in die Sammlung gelangten, nicht danach, wann sie entstanden. So findet man Josef Mánes neben einem Maler des 17. Jahrhunderts und geht weiter, vorbei an Picasso und Kubišta, zu Toyen, Mikuláš Medek und einer Skulptur von Krištof Kintera. Archivfotografien dokumentieren, wie die Galerie von einem Gebäude ins nächste zog.

Die Ausstellung ist in die Dauerausstellung 1796–1918: Art of the Long Century im Südflügel, 4. Stock, eingebettet. Der Eintritt kostet 250 CZK, ermäßigt 140 CZK; unter 16 Jahren ist der Eintritt frei. Geöffnet Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr, bis zum 3. Januar 2027.

Nicht verpassen

  • Vratislav Nechleba, Selbstbildnis, 1911

    Eine der großen Leinwände der Ausstellung: das Gemälde, das Schikaneder kaum als Kunst gelten ließ und wegen dessen Ankauf er 1912 aus dem Ankaufskomitee austrat.

  • Picassos zwei Gitarristinnen

    Woman with a Guitar at the Piano und Woman Playing the Guitar – zwei Werke aus dem Konvolut von Picasso und Braque, das Direktor Vincenc Kramář der Galerie 1960 schenkte.

  • Bohumil Kubišta, Pierrot

    Ein Pierrot des tschechischen Kubisten, dessen Gemälde das Komitee – in dem Švabinský damals noch saß – ablehnte, als seine Familie sie 1918 nach seinem Tod anbot.

Gut für

  • Stadtkenner
  • Detailverliebte

Nichts für dich, wenn

Sie möchten jeweils nur einen Stil oder eine Epoche sehen: Die Werke hängen nach ihrem Erwerbsdatum, sodass Jahrhunderte nebeneinanderstehen.

Mit Kindern

Besucherinnen und Besucher unter 16 Jahren haben freien Eintritt.

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