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Ausstellungswerk von Mikuláš Medek und Jan Koblasa zu „In Defiance“

Museum KampaMalá Strana

Mikuláš Medek, Jan Koblasa – Im Widerstand (Mikuláš Medek, Jan Koblasa – In Defiance)

Jetzt zu sehen3. Oktober 2026 – 17. Januar 2027Kostenpflichtig – siehe Website

Fotografien von Jiří Hampl mit Werken von Medek und Koblasa aus den Jahren 1959–63 erinnern an Medeks hundertsten Geburtstag und an eine Ausstellung existentialistischer abstrakter Kunst, die 1963 in Teplice unter kommunistischer Herrschaft unterdrückt wurde.

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Im August 1963 strömten täglich rund 400 Menschen durch das Schloss Teplice, um Werke zweier Maler und Bildhauer zu sehen, die das Regime aus der Öffentlichkeit verbannt hatte. Dann verurteilte die staatlich kontrollierte Presse die Ausstellung. Möglich geworden war sie nur, weil der Kulturfunktionär Čestmír Císař die ideologische Kontrolle kurzzeitig gelockert hatte.

Museum Kampa lässt die Ausstellung anhand von Jiří Hampls Fotografien der ursprünglichen Hängung wiedererstehen. Zu sehen sind zwölf der in Teplice gezeigten Gemälde Medeks, dreizehn weitere Werke Medeks aus öffentlichen und privaten Sammlungen sowie Koblasas Skulpturen und Malzyklen. Wo ein Werk von 1963 nicht ausgeliehen werden konnte, tritt ein Werk aus denselben Jahren an seine Stelle; die Beschriftungen nennen die Katalognummern der ursprünglich gezeigten Werke. Einen Raum anhand alter Fotos wiederaufzubauen, ist für Kuratorinnen und Kuratoren ungefähr so, als müsste man den Samstagabend aus sechs verwackelten Aufnahmen aus der Kamerarolle rekonstruieren.

Die Ausstellung würdigt Medeks hundertjähriges Jubiläum und ist bis zum 17. Januar 2027 zu sehen. Das Museum ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, letzter Einlass ist um 17.30 Uhr. Der reguläre Eintrittspreis für Erwachsene beträgt 200 CZK, kann je nach Ausstellung jedoch variieren.

Tipp der Redaktion

Arbeiten von Medek und Koblasa aus den Jahren 1959 bis 1963, ergänzt durch Fotografien von Jiří Hampl, erinnern an eine Ausstellung abstrakter Kunst in Teplice von 1963, die das Regime unterdrückte. Sie würdigt Medeks hundertsten Geburtstag.

Nicht verpassen

  • Die zwölf Gemälde aus Teplice

    Medeks Leinwände, die in der Ausstellung von 1963 im Schloss hingen, sind entsprechend Hampls Fotografien dieser Hängung platziert.

  • Jiří Hampls Fotografien

    Sie dokumentieren die ursprüngliche Hängung und haben so die Rekonstruktion möglich gemacht.

  • Katalognummern auf den Beschriftungen

    Das Museum kennzeichnet, welche Werke im Katalog von 1963 aufgeführt waren. So lässt sich erkennen, welche Stücke original sind und welche durch Werke aus derselben Zeit ersetzt wurden.

  • Koblasas Skulpturen und Malzyklen

    Sie sind so zusammengestellt, dass sie Koblasas Teil der Ausstellung in Teplice nachbilden, neben Medeks Gemälden.

Gut für

  • Detailverliebte
  • Gäste von auswärts

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Bildnachweise

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