iMuseum KampaMalá Strana
Retrospektive, die den Weg der Bildhauerin Květa Kovářová von figurativen Arbeiten der 1950er-Jahre bis zu abstrakten und architekturbezogenen Auftragsarbeiten der 1960er-Jahre nachzeichnet und eine übersehene Künstlerin der tschechoslowakischen Nachkriegsskulptur in den Blick rückt.
1966 stürzte ein Teil des 3,5 Meter großen Tonmodells für einen Krankenhausbrunnen auf Květa Kovářová in ihrem Atelier; sie starb im Alter von 41 Jahren, ohne je eine Einzelausstellung gehabt zu haben. Für diese erste Ausstellung, sagt Kuratorin Eliška Nováková, habe das Team versucht, alle verfügbaren Arbeiten zu zeigen.
Die Ausstellung zeichnet ihren Weg von den frühen Arbeiten aus dem Studium über kleine Figuren aus den 1950er-Jahren, die Menschen in Alltagssituationen zeigen, bis in die 1960er-Jahre nach. Damals streckte sie die Proportionen und zerlegte die Figuren, bis sie zu abstrakten Zeichen wurden. Ihr wichtigstes Material war Gips; sie arbeitete aber auch mit Modurit, industriellem Schaumglas, Holz und Laminat. Damit schuf sie ein fünf Meter langes Relief sitzender Akte für den Sitzungssaal der Geschäftsleitung von Jablonex in Jablonec nad Nisou.
Die Ausstellung richtet sich an alle, die sich mit der tschechischen Nachkriegsskulptur beschäftigen; zur Ausstellung erscheint das erste Buch über Kovářová. Täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet (letzter Einlass um 17:30 Uhr), bis zum 22. November. Eine Eintrittskarte für die Wechselausstellungen kostet 300 CZK, für Studierende und Seniorinnen und Senioren 180 CZK.
Der Weg der Bildhauerin Květa Kovářová von den Figuren der 1950er-Jahre zu den abstrakten und architekturbezogenen Aufträgen der 1960er-Jahre: eine Retrospektive über eine übersehene Frau in der tschechoslowakischen Bildhauerei der Nachkriegszeit.
Du interessierst dich für Malerei oder Farbe: Hier geht es um die Figuren einer einzelnen Bildhauerin, meist aus Gips.