iMuseo Franz Mayer · Centro Histórico
Deutschland in der Sammlung Franz Mayer: Zum 40-jährigen Bestehen des Museums zeigt die Ausstellung eine Auswahl von rund 300 deutschen Objekten, die der Gründer zusammengetragen hat – von Schreibschränken über Silberarbeiten bis hin zu seltenen Büchern.
Einige der deutschen Schreibschränke hier stammen aus dem 16. Jahrhundert. Bis Juni lagerten sie in den Depots des Museums. El Universal zählt sie zu den Objekten, die nun erstmals hervorgeholt wurden – zusammen mit Karten, Reisezeichnungen, Truhen aus Villa Alta und dekorativem Silberschmuck. All dies trug Franz Mayer zusammen, ein in Mannheim geborener Bankier, der sich 1905 in Mexiko niederließ.
Einen eigenen Raum gibt es nicht: Die deutschen Bestände sind in die renovierten Dauerausstellungsräume eingewoben und begegnen einem zwischen den übrigen Sammlungsstücken. Die Presse nennt die Schau Alemania: Revoluciones en el arte y la ciencia. Sie entstand in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut und kreist um Druckkunst, Karten, Alchemie, wissenschaftliche Reisen und Porzellan. Werke von Alicja Kwade, Gregor Hildebrandt, Candida Höfer und anderen sowie Klangarbeiten stehen neben den historischen Objekten.
Laut dem Direktor kann das Museum gewöhnlich nur 7 Prozent seiner Bestände zeigen. Der Eintritt kostet 130 MXN (75 für Studierende, Lehrkräfte und Seniorinnen und Senioren, frei für Kinder unter 12 Jahren); dienstags ist der Eintritt für alle frei. Geöffnet Dienstag bis Sonntag, 10:00 bis 17:00 Uhr.
Deutsche Schreibschränke aus dem 16. Jahrhundert
Halten Sie Ausschau nach den Papeleras, Schreibschränken der Renaissance, die laut El Universal vor dieser Ausstellung noch nie das Depot verlassen hatten.
Zeitgenössische Arbeiten mit beweglichen Mechanismen
Inmitten der Räume aus der Kolonialzeit stehen Werke von Alicja Kwade und Gregor Hildebrandt, die mit technischen Mechanismen konstruiert sind, neben Mayers historischen Objekten.
Kinder unter 12 Jahren haben freien Eintritt.