iAcademy Museum of Motion Pictures · Miracle Mile
Drehbuchschreiben als Kunstform – anhand von Szenen aus „Double Indemnity“, „The Long Goodbye“ und „Pulp Fiction“ und der Frage, wie jeder dieser Filme die Konventionen des Film noir neu interpretiert.
Leigh Brackett überließ der Eastern New Mexico University in den 1970er-Jahren ihre Unterlagen. Das dortige Archiv bewahrt auch ihren frühen Entwurf für das spätere „The Empire Strikes Back“ auf. Für diese Galerie bat das Museum gezielt um Material zu ihrer Arbeit an „The Long Goodbye“.
Bracketts Drehbuch von 1973 steht zwischen zwei weiteren Filmen, die in Los Angeles spielen: „Double Indemnity“ (1944) von Billy Wilder und Raymond Chandler sowie „Pulp Fiction“ (1994) von Quentin Tarantino. Die Galerie zeigt Szenen aus allen drei Filmen. So lassen sich ähnliche Motive, Themen und Schauplätze durch die Arbeiten dreier Autoren verfolgen, die im Abstand von fünfzig Jahren tätig waren. Gemeinsam, so das Museum, haben sie die Konventionen des Film noir geprägt, erneuert und unterlaufen.
Im Mittelpunkt steht das Schreiben: Das Museum versteht ein Drehbuch als Kunstform, nicht bloß als Bauplan. Die Galerie befindet sich in der Wanda Gallery auf Ebene 2. Der Eintritt ist im Museumsticket enthalten (25 US-Dollar für Erwachsene). Das Museum ist von 10 bis 18 Uhr geöffnet, dienstags geschlossen; ab 16.30 Uhr gilt ein ermäßigter Eintrittspreis.
Du interessierst dich für Kostüme und Requisiten: In dieser Galerie geht es um das geschriebene Drehbuch.