Was läuft in Kyoto
Panoramablick auf die Gebäude des Ninomaru-goten-Palasts in der Burg Nijo, Kyoto

Nijo Castle (Nijo-jo) · Nijo

Plum Tree and Nasori (Ume ni Nasori-zu): Sugito-e im Honmaru-goten Palace (Plum Tree and Nasori (Ume ni Nasori-zu): Sugito-e at the Honmaru-goten Palace)

Beendet18. März 2026 – 18. Oktober 2026·1.000 ¥

Diese Ausstellung ist beendet.

Hara Zaishos bemalte Zedernholztüren von 1852 zeigen zwei Bugaku-Tänzer, die neben einem weißen Pflaumenbaum Nasori aufführen. Sie gehören zu den 14 Türensembles, die im Honmaru-goten Palace jeweils einzeln gezeigt werden.

Website des Museums

Zwei Tänzer mit Drachenmasken stehen neben einem weißen Pflaumenbaum; unter jeder Maske ist der Mund des jeweiligen Tänzers zu sehen. Hara Zaisho malte sie 1852 auf Zedernholztüren – bis hin zu den geballten Fäusten und der Rinde des Pflaumenbaums.

Der Tanz heißt Nasori. Das National Theatre beschreibt ihn als Auftritt zweier verspielter Drachen, die über die Bühne laufen. Am Hof der Heian-Zeit war er einst der Siegestanz bei Ringkampf- und Bogenschießwettbewerben. Nasori ist der Antworttanz zu Ryoo; Haras Plum and Ryoo hingen hier bis März. Sie lassen ihre Schuhe in einem Schließfach, sehen sich in einer Gruppe von etwa 15 Personen ein achtminütiges Video an und gehen dann auf Socken durch die schmalen Korridore zum Unkaku Second Room. Dort wird alle sechs Monate eines von 14 Türensembles aus dem Depot geholt.

Die Ausstellung endet am 18. Oktober; am 21. folgt Pine Trees and Cranes. Der Eintritt ist nur mit einem vorab gebuchten Zeitfenster-Ticket aus dem Internet möglich und kostet zusätzlich zum Burgeintritt von 800 Yen 1.000 Yen. Vom Higashi Ote-mon Gate dauert der Fußweg 15 bis 20 Minuten. Im Inneren sind Fotos verboten.

Nicht verpassen

  • Die Münder unter den Masken

    Schauen Sie direkt unter jede Bugaku-Maske: Hara ließ den echten Mund des Tänzers sichtbar. Das Schloss nennt dieses Detail als Beispiel für sein Streben nach Wirklichkeitstreue.

  • Die geballten Hände

    Beide Tänzer halten mitten im Tanz die Hände fest geballt – mit derselben aufmerksamen Genauigkeit gemalt wie ihre Gesichter.

  • Die Rinde des weißen Pflaumenbaums

    Neben den Tänzern steht ein blühender weißer Pflaumenbaum. Hara malte seinen Stamm so, dass die raue Struktur der Rinde auf dem Zedernholz deutlich hervortritt.

  • Die Kostüme

    Das Schloss hebt die feinen, präzisen Details der höfischen Kostüme der Tänzer als etwas hervor, das besondere Aufmerksamkeit verdient.

Gut für

  • Stadtkenner
  • Detailverliebte

Nichts für dich, wenn

Sie möchten fotografieren: Kameras und Videoaufnahmen sind im gesamten Honmaru-goten Palace verboten.

Mit Kindern

Das Palastticket kostet für Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe 300 Yen, für Grundschulkinder 200 Yen; der Burgeintritt kommt jeweils hinzu. Kinder unter Grundschulalter haben freien Eintritt. Im Inneren müssen die Schuhe ausgezogen werden; Socken sind vorgeschrieben.

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