iDas National Building Museum ist in dem monumentalen Backsteinbau des Pension Building von 1887 untergebracht – entworfen von Generalquartiermeister Montgomery C. Meigs im Stil der Neorenaissance nach dem Vorbild römischer Palazzi. Als US-amerikanisches Museum für Architektur, Design, Ingenieurwesen, Bau- und Stadtplanung beeindruckt es vor allem durch seine Great Hall: Der rund 96 mal 35 Meter große Raum wird von acht kolossalen korinthischen Säulen getragen, die bei einer Höhe von fast 23 Metern und einem Durchmesser von zweieinhalb Metern aus jeweils etwa 70.000 Backsteinen gemauert und als sieneser Marmor bemalt sind. Das Gebäude wurde 1985 zum National Historic Landmark ernannt; das Museum selbst entstand 1980 durch einen Beschluss des Kongresses als private gemeinnützige Institution. Neben langjährigen Dauerausstellungen zu Wohnungsbau, LEGO-Architektur und Kinderbüchern präsentiert das Haus wechselnde Sonderausstellungen sowie eine viel beachtete sommerliche Großinstallation in der Great Hall.

Architektur und Design aus den amerikanischen Südstaaten seit 1990: Die Ausstellung beleuchtet Entwurfspraktiken, die in städtischen wie ländlichen Räumen gezielt auf das Klima, regionale Materialien und die Bedürfnisse der Gemeinschaft eingehen.

Modelle, originalgetreue Mauerwerknachbildungen im Maßstab 1:1, eine eigens in Auftrag gegebene Robotikskulptur sowie Archivfotografien beleuchten den Entwurf und den maßgeblich von Studierenden getragenen Bau der denkmalgeschützten Kapelle der Tuskegee University.

Mit Fotografien von Andrew Feiler sowie Zeichnungen, Modellen und einem nachgebildeten Klassenzimmer zeichnet die Ausstellung die Geschichte der Rosenwald-Schulen im rassistisch segregierten Süden nach – und erinnert an die rund 500 Gebäude, die bis heute erhalten geblieben sind.

Fallstudien, Datenvisualisierungen und Videoinstallationen zeigen, wie US-Städte ihre Zentren nach der Pandemie neu beleben. Erster Teil der dreiteiligen Museumsinitiative Future Cities.

Rund 400 Miniatur-Gebäude aus rund siebzig Ländern – ausgewählt aus einer 3.000 Objekte umfassenden Sammlung, die das Museum 2019 als Schenkung erhielt: von Weltwundern bis hin zu Fabriken und Kaufhäusern.

Ein offenes Schaudepot macht mehr als 2.500 bisher ungesehene Artefakte zugänglich: Modelle und Werkzeuge von I.M. Pei, Cesar Pelli und Frank Gehry, historische Materialien aus dem Pension Building sowie architektonisches Spielzeug.

Das rund 96 mal 35 Meter große Atrium des Museums wird von acht 23 Meter hohen korinthischen Säulen gegliedert, die aus Backstein gemauert und wie Siena-Marmor bemalt sind. Der Eintritt ist frei; der Saal dient regelmäßig als Schauplatz für die feierlichen Inaugurationsbälle.

Eine rund 370 Quadratmeter große Familiengalerie, kuratiert von Leonard Marcus, die sich der Architektur und dem Bauen in Kinderbüchern widmet – mit Mitmachstationen und begehbaren Erlebnisräumen von David Macaulay und Oliver Jeffers.

Fotografien, Filme, Objekte und Modelle – darunter Fallingwater – laden zu einer Reise durch zwei Jahrhunderte amerikanischer Wohnarchitektur ein, ergänzt durch Wände aus echten Baumaterialien, die ausdrücklich zum Anfassen gedacht sind.

Warren Elsmore lässt weltberühmte Wahrzeichen aller sieben Kontinente aus LEGO-Steinen auferstehen. Herzstück der Schau ist ein fast vier Meter langes Modell des Bahnhofs St Pancras aus über 180.000 Steinen – ergänzt durch interaktive Baubereiche zum Mitmachen.
401 F Street NW, Washington, DC 20001, United States
Nächste Haltestelle: Judiciary Square (rote Metro-Linie, direkt gegenüber) und Gallery Place–Chinatown (Metro Red/Yellow/Green-Linien, zwei Blocks westlich)
Auf der Karte zeigenGeschlossen: 26. November
Während Thanksgiving geschlossen
| Mo | 10:00–17:00 |
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| Mi | Geschlossen |
| Do | 10:00–17:00 |
| Fr | 10:00–17:00 |
| SaHeute | 10:00–17:00 |
| So | 10:00–17:00 |
Ab 10 $
Für Jugendliche und Seniorinnen und Senioren $7; für Mitglieder kostenlos. Der Great Hall und der Museum Shop können kostenlos besucht werden. Kostenloser Eintritt über Museums for All (SNAP/EBT) und Blue Star Museums für Familien aktiver Militärangehöriger.
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