Gardiner Museum · Queen's Park / University of Toronto
PJ Anderson, Eddy Firmin, Manuel Mathieu und Sharon Norwood erkunden mit Ton die Erinnerungen, Identität und Zugehörigkeit der karibischen Diaspora – in Zusammenarbeit mit BAND und MoAD.
Sharon Norwoods Installationen bestehen aus geborgenen Savannah-Grey-Ziegeln, in denen noch die Fingerabdrücke der versklavten Menschen zu sehen sind, die sie hergestellt haben. Sie sind eines von vier Werkensembles karibisch verwurzelter Künstlerinnen und Künstler, die Gardiner und Black Artists’ Networks in Dialogue (BAND) zusammengestellt haben.
Eddy Firmin zeigt rotierende Sandsäcke aus Keramik, eine Keramikfigur in einem Boot und ein interaktives Videospiel. Manuel Mathieus Shhrine vereint Metall, Leinwand, Keramik und Duft. PJ Anderson präsentiert Claw Forms, eine Gruppe keramischer Skulpturen, sowie rauchgebrannte Gefäße mit Perlen und Schmucksteinen. Chefkurator Sequoia Miller sagt, Ton trage kulturelle Bezugspunkte in sich – von der Erde als physischer oder spiritueller Suche bis hin zur dekorativen Kunst des Alltags.
Der Eintritt kostet 18 Dollar und umfasst den Ausstellungsbesuch. Für Besucherinnen und Besucher bis einschließlich 18 Jahre, indigene Besucherinnen und Besucher sowie für alle mittwochs ab 16 Uhr ist der Eintritt frei. Während der Laufzeit plant BAND Workshops, Podiumsgespräche und Führungen. Die Ausstellung endet am 25. April 2027.
PJ Anderson, Eddy Firmin, Manuel Mathieu und Sharon Norwood nutzen Ton, um Erinnerungen an die karibische Diaspora, Identität und Zugehörigkeit zu verarbeiten.
Norwoods Ziegelinstallationen
Geborgene Savannah-Grey-Ziegel mit den Fingerabdrücken der versklavten Menschen, die sie hergestellt haben, neben ihren Keramiken mit geschwungenem Linienmotiv.
Firmins Punching X
Rotierende Sandsäcke aus Keramik, im selben Raum wie seine Keramikfigur in einem Boot, Sans signe.
Firmins Videospiel
Eine interaktive Videospielinstallation – das einzige Werk der Ausstellung, das man selbst bedient.
Mathieus Shhrine
Eine Installation aus verschiedenen Materialien, die Metall, Leinwand und Keramik vereint und auch mit Duft arbeitet.
Andersons Claw Forms
Keramische Skulpturen neben rauchgebrannten Gefäßen, die mit Perlen und Schmucksteinen verziert sind.
Für Besucherinnen und Besucher bis einschließlich 18 Jahre ist der Eintritt frei. Firmins Installation umfasst ein interaktives Videospiel.