iFotografiska Stockholm · Södermalm
30 Fotograf:innen erkunden Männlichkeitsbilder der Gegenwart und Zukunft in einer digitalen Kultur.
In Sara Sadiks Film versucht ein 20-jähriger Mann, in einer modifizierten Version von Grand Theft Auto V zu seinem besten Selbst zu werden. Der Körper auf dem Bildschirm ist muskulös und digital. Darüber liegt ein poetischer Monolog über Liebe und Unsicherheit.
Diese Kluft zwischen Pose und Gefühl zieht sich durch die Ausstellung. Dreißig Künstler:innen arbeiten mit Fotografie, Film und Skulptur und widmen sich Themen vom Looksmaxxing und Schlägereien in Bars bis zu Vaterschaftsurlaub und Wrestling. Johan Bävman porträtiert schwedische Väter, die mindestens sechs Monate Elternzeit genommen haben, und findet Männlichkeit in Präsenz, Geduld und Fürsorge. Die Kurator:innen sagen, sie möchten zeigen, wie widersprüchlich, wandelbar und menschlich Männlichkeit sein kann. Zum Zeitpunkt der Abfassung waren noch keine Rezensionen erschienen.
Der Eintritt ist im Museumsticket für 195 SEK enthalten. Fotografiska ist täglich bis 23:00 Uhr geöffnet. Looksmaxxing ist Teil der Ausstellung – wenn dein Feed dir auf der T-bana nach Slussen schon einmal Tipps für eine markantere Kieferpartie angezeigt hat, wirst du das Thema wiedererkennen.
Dreißig Fotograf:innen setzen sich mit Männlichkeit in einer digitalen Kultur auseinander. Fotografiska ist täglich bis 23:00 Uhr geöffnet – so können Sie die Ausstellung auch spät besuchen und anschließend vom Café im obersten Stockwerk aus den Blick auf Gamla stan genießen.
Sara Sadiks Film zu Grand Theft Auto
Ein 20-jähriger Mann jagt in einer modifizierten Version von GTA V seinem besten Selbst hinterher. Sein muskulöser digitaler Körper steht einem poetischen Monolog über Liebe und Unsicherheit gegenüber.
Johan Bävman porträtiert Väter in Elternzeit
Porträts schwedischer Väter, die mindestens sechs Monate Elternzeit genommen haben. Ihr Alltag zeigt eine Männlichkeit, die auf Präsenz, Geduld und Fürsorge beruht.