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Ausstellung Yokai – Spirits of Japan im Etnografiska museet

Etnografiska museet · Gärdet

Yokai – Spirits of Japan

Jetzt zu sehenBis 6. Dezember 2026·160 kr

Schwedens erste große Yokai-Ausstellung: Edo-zeitliche Bildrollen und Holzschnitte von Hokusai, Kuniyoshi und Kyosai bis hin zu Godzilla, Pokémon, J-Horror und nordischen Geistern.

Zu Beginn geht es über eine rote Brücke über fließendes Wasser, rechts Mount Fuji, links auf die Wand projizierte Yokai-Silhouetten. Danach betritt man ein dunkles Dorf aus der Edo-Zeit mit schmalen Gassen. Bildrollen und Holzschnitte von Hokusai, Kuniyoshi und Kyosai zeigen Geister aller Art – von listigen Marderhunden bis zu Kappa, die Schwimmer unter Wasser ziehen.

In der zweiten Hälfte geht das Licht an: Eine nachgebaute Shibuya-Kreuzung ist von großen Bildschirmen gesäumt; dazu kommen Manga-Räume, Videospiele zum Ausprobieren, ein Yo-kai-Watch-Tanz und eine Stempelrallye. Ein separater Raum für Besucher ab 15 Jahren zeigt Ringu, Ju-On und die Geister, die angeblich in Japans öffentlichen Toiletten spuken. Im einführenden Text des Museums heißt es, Yokai lebten in der Lücke zwischen Zug und Bahnsteig – damit bekommt die Warnung „Mind the gap“ in der Tunnelbana eine neue Bedeutung.

Svenska Dagbladet nannte die Ausstellung Augenweide für Manga-Fans, Geisterbegeisterte und Gamer. Die Beschriftungen sind auf Englisch und Schwedisch. Der Eintritt ist im Museumsticket für 160 SEK enthalten; für unter 19-Jährige ist er kostenlos. Die Ausstellung schließt am 6. Dezember.

Tipp der Redaktion

Schwedens erste große Yokai-Ausstellung: Schriftrollen und Holzschnitte aus der Edo-Zeit von Hokusai, Kuniyoshi und Kyosai, danach Godzilla, Pokémon und J-Horror – mit nordischen Geistern als Vertretern der Heimmannschaft.

Nicht verpassen

  • Die rote Brücke

    Die Ausstellung beginnt auf einer roten Brücke über einem fließenden Bach, Mount Fuji auf der einen Seite, auf der anderen projizierte Yokai-Silhouetten.

  • Der Samurai-Helm mit dem Oktopus

    Haltet in den Vitrinen an den Ecken des Edo-Bereichs nach einem Samurai-Helm mit einem Oktopus darauf Ausschau – daneben sind Netsuke-Figuren und eine Yokai-Hochzeit zu sehen.

  • Die Shibuya-Kreuzung

    Der moderne Teil ist um eine nachgebaute Shibuya-Kreuzung herum angelegt, deren große Bildschirme in alle Richtungen auf euch gerichtet sind.

  • Die Bibliothek im Teeraum

    Zieht die Schuhe aus und setzt euch mit japanischen Mangas in einen Raum, der wie ein Teeraum eingerichtet ist.

  • Näcken trifft auf den Kappa

    Der Illustrator Johan Egerkrans zeichnet schwedische neben japanischen Geistern. So lassen sich Näcken und der Kappa nebeneinander betrachten – zwei Wassergeister, die Menschen unter Wasser ziehen.

Gut für

  • Kleine Kinder
  • Teenager

Mit Kindern

Empfohlen ab 7 Jahren; für unter 19-Jährige ist der Eintritt kostenlos. Kinder können Videospiele spielen, Stempel sammeln und beim Tanz mitmachen. Der J-Horror-Raum mit gewalttätigen Bildern ist ab 15 Jahren freigegeben.

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