iEtnografiska museet · Gärdet
Schwedens erste große Yokai-Ausstellung: Edo-zeitliche Bildrollen und Holzschnitte von Hokusai, Kuniyoshi und Kyosai bis hin zu Godzilla, Pokémon, J-Horror und nordischen Geistern.
Zu Beginn geht es über eine rote Brücke über fließendes Wasser, rechts Mount Fuji, links auf die Wand projizierte Yokai-Silhouetten. Danach betritt man ein dunkles Dorf aus der Edo-Zeit mit schmalen Gassen. Bildrollen und Holzschnitte von Hokusai, Kuniyoshi und Kyosai zeigen Geister aller Art – von listigen Marderhunden bis zu Kappa, die Schwimmer unter Wasser ziehen.
In der zweiten Hälfte geht das Licht an: Eine nachgebaute Shibuya-Kreuzung ist von großen Bildschirmen gesäumt; dazu kommen Manga-Räume, Videospiele zum Ausprobieren, ein Yo-kai-Watch-Tanz und eine Stempelrallye. Ein separater Raum für Besucher ab 15 Jahren zeigt Ringu, Ju-On und die Geister, die angeblich in Japans öffentlichen Toiletten spuken. Im einführenden Text des Museums heißt es, Yokai lebten in der Lücke zwischen Zug und Bahnsteig – damit bekommt die Warnung „Mind the gap“ in der Tunnelbana eine neue Bedeutung.
Svenska Dagbladet nannte die Ausstellung Augenweide für Manga-Fans, Geisterbegeisterte und Gamer. Die Beschriftungen sind auf Englisch und Schwedisch. Der Eintritt ist im Museumsticket für 160 SEK enthalten; für unter 19-Jährige ist er kostenlos. Die Ausstellung schließt am 6. Dezember.
Schwedens erste große Yokai-Ausstellung: Schriftrollen und Holzschnitte aus der Edo-Zeit von Hokusai, Kuniyoshi und Kyosai, danach Godzilla, Pokémon und J-Horror – mit nordischen Geistern als Vertretern der Heimmannschaft.
Die rote Brücke
Die Ausstellung beginnt auf einer roten Brücke über einem fließenden Bach, Mount Fuji auf der einen Seite, auf der anderen projizierte Yokai-Silhouetten.
Der Samurai-Helm mit dem Oktopus
Haltet in den Vitrinen an den Ecken des Edo-Bereichs nach einem Samurai-Helm mit einem Oktopus darauf Ausschau – daneben sind Netsuke-Figuren und eine Yokai-Hochzeit zu sehen.
Die Shibuya-Kreuzung
Der moderne Teil ist um eine nachgebaute Shibuya-Kreuzung herum angelegt, deren große Bildschirme in alle Richtungen auf euch gerichtet sind.
Die Bibliothek im Teeraum
Zieht die Schuhe aus und setzt euch mit japanischen Mangas in einen Raum, der wie ein Teeraum eingerichtet ist.
Näcken trifft auf den Kappa
Der Illustrator Johan Egerkrans zeichnet schwedische neben japanischen Geistern. So lassen sich Näcken und der Kappa nebeneinander betrachten – zwei Wassergeister, die Menschen unter Wasser ziehen.
Empfohlen ab 7 Jahren; für unter 19-Jährige ist der Eintritt kostenlos. Kinder können Videospiele spielen, Stempel sammeln und beim Tanz mitmachen. Der J-Horror-Raum mit gewalttätigen Bildern ist ab 15 Jahren freigegeben.