iLa Galleria Nazionale d'Arte Moderna e Contemporanea (GNAM) · Pinciano
Rekonstruktion der wegweisenden Ausstellung von 1985 anlässlich der zwanzigjährigen Zusammenarbeit zwischen FENDI und Karl Lagerfeld, die den kreativen Prozess von ersten Skizzen bis zur Fertigung in acht Abschnitten nachzeichnet.
Ein Ensemble von Mänteln schwebt im Bereich Theatre – rekonstruiert nach der Installation, die Lagerfeld für die Ausstellung entwarf, die am 5. Oktober 1985 in diesen Galerien eröffnet wurde.
Acht Abschnitte folgen seiner ursprünglichen Reihenfolge und zeichnen den Weg eines Pelzes von der ersten Idee bis zum fertigen Kleidungsstück nach: rund 180 Skizzen, 22 Schnittmuster aus Papier, 50 Musterbretter, sieben Prototyp-Leinwände und 25 Pelzstücke. Stoffe und Pelze, die heute nicht mehr existieren, wurden anhand von Reproduktionen aus dem Archiv von Fendi ersetzt. Den Abschluss bilden Presseartikel von 1985 von Argan, Calvesi und Bonito Oliva, die darüber streiten, ob Mode in ein Kunstmuseum gehört. Die schwebenden Mäntel erinnern auch an den cambio di stagione im Oktober, wenn auf jedem römischen Balkon die Wintergarderobe in einer Wolke aus Mottenkugeln ausgelüftet wird.
Zu sehen sind Arbeitsdokumente, keine Laufsteglooks. Der Eintritt ist im Ticket der GNAMC für 17 € enthalten (2 € für 18- bis 25-Jährige). Geöffnet ist die Ausstellung Dienstag bis Sonntag von 9 bis 19 Uhr; letzter Einlass 45 Minuten vor Schließung. Sie ist bis zum 25. Oktober geöffnet.
Eine Neuinszenierung der Schau von 1985 zum 20-jährigen Bestehen von FENDI und Karl Lagerfeld. In acht Abschnitten zeichnet sie den Weg vom Entwurf bis zur Produktion nach. Im Eintritt für die Galerien inbegriffen – und FENDI, ein römisches Modehaus, spielt auf heimischem Terrain.
Die schwebenden Mäntel
Ein Ensemble von Mänteln schwebt im Bereich Theatre – rekonstruiert nach Lagerfelds Installation von 1985.
Die Musterbretter
Rund 50 Bretter dokumentieren Experimente mit Gerbung, Färbung und Weberei.
Skizzen und Schnittmuster aus Papier
Rund 180 Skizzen und 22 Schnittmuster aus Papier zeigen, wie aus einem Entwurf ein Schnitt wird.
Histoire d'Eau
Jacques de Baschers Film von 1977 läuft neben Video-Interviews, darunter eines mit Paola Fendi.
Die Pressewand von 1985
Den Abschluss bilden Presseartikel von Argan, Calvesi und Bonito Oliva, die über Mode im Kunstmuseum debattieren.
Sie suchen Laufsteglooks: Die Ausstellung zeigt den Entstehungsprozess anhand von Skizzen, Schnittmustern und Musterbrettern.