iInstitute of Contemporary Art, Philadelphia · University City
Gruppenausstellung über Solidarität in Netzwerken der Schwarzen, afrikanischen und chinesischen Diaspora. Zu sehen sind Videoarbeiten, Installationen, Druckgrafiken und Archivmaterialien von neun Künstlerinnen und Künstlern.
Candice Lins Swamp Fat besteht aus einer Gruppe keramischer Frösche, Schlangen und Echsen. Sie wurden aus Ton gefertigt, der nahe Saint Malo in Louisiana gesammelt wurde, und enthalten ein festes Parfüm aus tierischem Talg, das nach Verwesung riecht. Saint Malo ist mit der Geschichte der Schwarzen Maroons verbunden und war die Heimat der ersten dauerhaft ansässigen asiatischen Gemeinschaft in den Vereinigten Staaten. Die gesamte Ausstellung ist aus solchen Berührungspunkten heraus entwickelt.
Zehn Künstlerinnen und Künstler, darunter Wifredo Lam, Yinka Shonibare und Ming Wong, zeichnen nach, wie Schwarze, afrikanische und chinesische Diasporagemeinschaften schließlich Seite an Seite lebten und arbeiteten – von der Karibik und Westafrika bis nach Taiwan und in die USA. Drei Themen, die die Kuratorinnen und Kuratoren „Akupunkturpunkte“ nennen, führen durch die Ausstellung; sie sind im Rundgang von Werk zu Werk ausgewiesen. Im Zentrum steht ein interaktives Welcome Center des Penn-Professors für Musiktechnologie Eugene Lew, zusammengestellt aus Archivmaterial, Alltagsgegenständen und Popkultur.
Der Eintritt ist frei. Geöffnet ist die Ausstellung von Mittwoch bis Sonntag, 11 bis 18 Uhr, donnerstags bis 20 Uhr, noch bis zum 21. Februar 2027.
Neun Künstler:innen zeichnen in Videoarbeiten, Installationen, Druckgrafiken und Archivmaterial nach, wie Solidarität in Schwarzen, afrikanischen und chinesischen diasporischen Netzwerken entsteht.
Candice Lins Swamp Fat
Keramische Frösche, Schlangen und Echsen aus Sumpfton aus Louisiana, die jeweils ein festes Parfüm aus tierischem Talg enthalten, das nach Verwesung riecht.
Pok Chi Laus beleuchtete Altarbilder
Fotografien kleiner Räume und synkretistischer Familienaltäre, die von der chinesischen Diaspora in Kuba bewahrt werden. Darunter ist der Familienaltar der Jose Joa, präsentiert in Leuchtkästen.
Eugene Lews Welcome Center
Eine interaktive Station im Zentrum der Galerie, an der sich die Verbindungen zwischen Archivmaterial, Alltag und Popkultur erkunden lassen, aus denen die Ausstellung entstanden ist.