i1816–1830 von Leo von Klenze für König Ludwig I. erbaut, ist die Glyptothek ein klassizistischer Kunsttempel am Königsplatz, in dem Ludwigs Sammlung griechischer und römischer Skulpturen zu sehen ist. In den von oben beleuchteten Sälen sind neben römischen Porträtbüsten, Reliefs und Mosaiken die Giebelfiguren des Aphaia-Tempels auf Ägina, der Barberinische Faun und die Rondanini-Medusa ausgestellt. Die Werke spannen den Bogen von der archaischen Zeit bis zur Spätantike. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Museum bombardiert und anschließend mit schlichten Kalksteinböden wiederaufgebaut. 1972 wurde es wiedereröffnet. Den Vorplatz am Königsplatz teilt es sich mit den gegenüberliegenden Staatlichen Antikensammlungen.

Eine römische Marmorkopie eines griechischen Originals aus dem 5. Jahrhundert v. Chr., das Phidias zugeschrieben wird und das Ludwig I. aus der römischen Sammlung der Familie Rondanini erwarb.

Archaische und frühklassische Marmorfiguren von Kriegern aus den um 500 v. Chr. entstandenen Giebelfeldern des Tempels der Aphaia auf Aegina, die Ludwig I. 1812 erwarb und die lange das Herzstück der Glyptothek bildeten.

Eine hellenistische Marmorfigur eines schlafenden Satyrs in Lebensgröße, eine römische Kopie eines Bronzeoriginals um 220 v. Chr., ausgestellt in einem eigenen Saal („Saal des Faun“).
Königsplatz 3, 80333 München, Germany
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