Whitechapel Gallery · Whitechapel
Eine Sonderausstellung und ein Verkauf anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Galerie, mit 24 internationalen Künstlerinnen und Künstlern, die vorwiegend malerisch arbeiten – der Erlös kommt der Galerie und den beteiligten Künstlern zugute.
Jedes Gemälde im Raum hat einen Preis. Die Ausstellung ist zugleich ein Verkauf: Gemeinsam mit den Künstlerinnen und Künstlern sowie ihren Galerien wurde sie zum 125-jährigen Bestehen der Whitechapel Gallery zusammengestellt. Der Erlös geht an die Galerie, die Kunstschaffenden und ihre Galerien.
Im Assembly Room, der früheren Whitechapel Library, hängen 23 Malerinnen und Maler gemeinsam. Shigeo Otake malt seit den späten 1980er-Jahren Pilze und Insekten in Eitempera. Aaron Kudi gießt flüssiges Metall und Industrielack auf Baumwollsegeltuch und arbeitet dann Bilder aus dem heraus, was dabei erstarrt. Sky Glabush mischt Sand in seine Ölfarbe. Die Galerie setzt auf Langsamkeit: Bilder, die ihre Bedeutung Schicht für Schicht preisgeben, statt sie auf den ersten Blick zu offenbaren. Es ist eine ehemalige Bibliothek, aus der man nichts ausleihen kann und in der alles zum Verkauf steht.
Fast ausschließlich Malerei, und nur für kurze Zeit: Die Ausstellung endet am 8. November. Der Eintritt ist frei. Zu sehen ist sie in einem einzigen Raum, Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr, donnerstags bis 21 Uhr.
Du suchst Skulptur, Film oder Installation: In diesem Raum ist fast ausschließlich Malerei zu sehen.